Mehr Standfestigkeit

Workout für mehr Standfestigkeit

Die Sonne lacht, die nächste Strandparty steht bereits vor der Tür und damit Mann auch wirklich glänzen kann, sollte er für die Freuden der Sommernächte auch gut gewappnet sein. Damit auch wirklich nichts schief gehen kann, sollten sich Männer frühzeitig um das richtige Workout für ihren Freudenspender kümmern – zu wenig Standfestigkeit, wenn es drauf ankommt, kann der Sommerlaune schnell den Spaß verderben. Das weiß auch das Männermagazin Men‘s Health zu berichten und gibt seine Tipps für ein ausdauernderes Nachtleben preis.

Eine Sache der Ernährung

Um überhaupt eine ansehnliche Erektion aufbauen zu können, ist mehr als nur sexuelle Stimulanz nötig. Die Grundvoraussetzung für eine Erektion ist Blut und davon bitte reichlich. Beim bevorstehenden Sex sammelt sich das Blut in den Schwellkörpern im Penis, dieser versteift dadurch und erigiert. In diesem Zustand erst ist er für weitere Handlungen einsatzfähig. Allein die Ernährung kann bereits dafür sorgen, daß der Körper ausreichend Blut produziert und dieses auch gut fließen kann. Vor allem vitaminreiche Obstsorten können bereits echte Wunder wirken. Die Vitamine A, C und E, wie sie in Äpfeln, Orangen oder Trauben vorhanden sind, sorgen für eine angereicherte Durchblutung und reinigen zudem die Blutgefäße. Doch bei der Ernährung gibt es noch weiteres zu beachten. Eisenmangel kann sich verheerend auf das Sexualleben auswirken. Eisen steckt vor allem in roten Fleischsorten oder aber auch in rotem Traubensaft. Es gibt auch spezielle Saftsorten, die mit Eisen angereichert werden. Zudem sollten Männer bedenken, daß zu schweres Essen, allen voran das ungesunde Fastfood, träge machen und gerade vor dem Sex besser vermieden werden sollte. Bei einem romantischen Dinner sollten Männer statt zum Burger oder zum Steak besser doch auf die leichtere Küche zurückgreifen, wenn sie im Anschluß noch ein heißes Dessert genießen wollen.

Weg mit dem Stängelchen

Wer sich im Bett von seiner besten und vor allem größten Seite präsentieren möchte, der sollte besser auf den Glimmstengel verzichten. Ganz recht, rauchen ist nicht nur tödlich, sondern auch ein wahrer Lustkiller. Mal ganz abgesehen von dem üblen Geruch, den der Stinkstummel an den Händen und den Lippen hinterläßt, wirkt sich Nikotin auch verheerend auf das Liebesspiel aus. Die Giftstoffe, die dabei eingeatmet werden, gehen über die Lunge direkt in den Blutkreislauf und können im Ernstfall sogar den Geschmack des männlichen Samens beeinflussen – negativ versteht sich. Außerdem hemmt das Nikotin die Blutzufuhr in den Penis, eine Erektion wird somit erschwert. Großen Eindruck werden Männer damit nicht mehr auf ihre Partnerin machen können. Stengel oder Latte, lautet die Frage. Wer sich für letzteres entscheidet, sollte das Rauchen schnellstmöglich einstellen.

Trainieren – aber richtig

Sportliche Ertüchtigung ist nicht nur gut für die Gesundheit und den Körper, es fördert auch ein erfülltes Sexleben. Krafttraining wirkt sich sowohl auf den Muskelaufbau als auch auf die ersehnte Standfestigkeit aus. Wer nun aber glaubt, der Zeit einen Schritt voraus zu sein und auf Steroide zurückgreift, um schneller in Form zu kommen, der irrt. Zwar können durch derlei Mittel die Muskeln schneller aufgebaut werden, doch wirken sie sich sehr negativ auf das Sexleben auf. Die Inhaltsstoffe sorgen dafür, daß der Penis nicht mehr erigieren kann, Profisportler kennen das Problem. Krafttraining ist gut, doch dann bitte auf ehrliche Weise. Daneben sollte man auch Wert auf seine Ausdauer legen. Kraft und Standfestigkeit sind zwar gut, doch um eine Frau wirklich befriedigen zu können, müssen Männer diese Manpower auch ein bißchen länger als drei Minuten aufrecht halten können. Ein ausgewogenes Ausdauertraining ist da genau das richtige. Schwimmen, Joggen oder Trampolin springen – seien sie kreativ. Es gibt beinahe unzählige Möglichkeiten, sich gesund und fit zu halten. Etwas Vorsicht ist lediglich beim Radfahren angesagt. Einige Sattelformen, kombiniert mit holprigen Straßen, können schon die eine oder andere Blessur am besten Stück hinterlassen.

Sex für mehr Sex

Wo wir gerade beim Training sind, auch Sex ist ein ideales Workout – und zwar für beide. Beim Sex werden je nach Spielart zahlreiche Muskelgruppen angesprochen, die Ausdauer wird trainiert und die Abwehr gestärkt. Und ganz nebenbei sorgt Sex selbst für eine bessere Durchblutung der Blutgefäße. Häufiger Sex hilft den Testosteron-werten und der Penisdurchblutung erst so richtig auf die Sprünge. Wer also guten Sex haben möchte, der sollte nicht nur die Theorie büffeln, sondern gleich auf die Praxis umsteigen. Denn bislang ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und was könnte schöner sein, als sich mit der schönsten Nebensache der Welt für die schönste Nebensache der Welt fit zuhalten?

Eine Frage der Lagerung

Einen Tip ganz anderer Natur hält das Magazin Men’s Health bereit und geht dabei auch die ganz profanen Dinge des Alltags an, die jedoch ebenfalls viel bewirken können. Dabei handelt es sich um die richtige Lagerung des Penis. Dieser sollte für mehr Standhaftigkeit auch in den Pausenzeiten in der richtigen Position gehalten werden. Der Penis sollte möglichst in Richtung des Bauchnabels zeigen. In dieser Position werden die Bänder geschont und entlastet, was wiederum im Einsatzfall für besseren Auftrieb sorgt. Links- oder Rechtsträger sollten also schleunigst noch einmal nachjustieren und das beste Stück ordnungsgemäß positionieren, wenn es am Abend wieder zur Sache gehen soll.

Den richtigen Winkel finden

So mancher Mann leidet darunter, daß ihr Prachtstück nicht so richtig in die Gänge bzw. in die Höhe kommt, wenn es zur Sache geht. Doch auch für dieses Problem gibt es einen passablen Lösungsansatz. Der gewünschte Erektionswinkel kann nämlich trainiert werden und das ist sogar spielend einfach. Kneifen Sie dazu Ihre Pobacken zusammen. Wiederholen Sie diese Übung mindestens drei Mal täglich, am besten morgens, mittags und abends. Beginnen Sie zunächst schonend mit zehn Mal pro Übung und steigern Sie sich langsam auf dreißig Mal. Bei dieser Übung wird der Beckenboden trainiert. Ganz richtig, auch Männer haben einen Beckenboden und diesen benötigen sie für ein erfülltes Sexleben. Ist die Muskulatur im Beckenbereich ordentlich trainiert und nicht zu schlaff, kann sie den Penis besser beim Aufbau einer Erektion unterstützen. Diese einfache Übung hilft dabei und kann ganz diskret jederzeit an jedem Ort durchgeführt werden.

Wann ist es eine Potenzstörung?

Gerade wenn die Hormone so richtig in Wallung geraten und eine neue Flamme beeindruckt werden soll, ist die Standfestigkeit eine der sehnlichsten Wünsche des Mannes. Welcher Mann fürchtet sich nicht davor, beim ersten Mal mit einer neuen Frau zu versagen? Der Leistungsdruck, der dabei entsteht, kann durchaus dazu führen, daß plötzlich nichts mehr geht, obwohl doch beim letzten Mal noch alles vollkommen in Ordnung war. Bevor Männer nun jedoch panisch zum Potenzmittel greifen, sollten sie vorher mit einem Arzt absprechen, ob hier eine Potenzstörung vorliegt. In vielen Fällen ist es allein der Streß und Leistungsdruck, der eine die gewünschte Standhaftigkeit verhindert. Potenzmittel sind in diesem Falle nicht unbedingt nötig. Mit dem richtigen Training vorab tritt dieses Problem sowieso nicht auf. Sollte ein Facharzt allerdings doch feststellen, daß trotz aller Übungen und gutem Willen eine erektile Dysfunktion vorliegt, können Viagra oder andere Potenzmittel durchaus das Mittel der Wahl sein, um wieder ein erfülltes Sexleben genießen zu können. Es schadet jedoch nicht, sich vorher gründlich durchchecken zu lassen. Oftmals sind andere Vorerkrankungen oder körperliche Beschwerden der Grund dafür, warum er seinen Mann nicht mehr stehen kann. Falsche Scham ist in diesem Fall jedoch nicht angebracht. Ärzte haben täglich mit diesen Problemen zu tun und wissen genau, wie sie ihren Patienten helfen können. Nur ein Arzt kann das passende Präparat auswählen, die richtige Dosierung festlegen und die Einnahme überwachen. Auch Männern, die aufgrund einer Potenzstörung nicht die gewünschte Erektion aufbauen können, kann somit schnell und effektiv geholfen werden.

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