Vergnügen im Rotlicht – Was Mann wissen sollte

Laut einer Umfrage des einschlägigen Männermagazins Playboy haben 24 Prozent der deutschen Männer mindestens einmal in ihrem Leben für Sex bezahlt. Bordelle und Nachtclubs sind ein Teil der modernen Welt. So kommen im Durchschnitt auf 100.000 Einwohner 120 Amüsier-Damen. Absoluter Spitzenreiter in diesem Ranking ist jedoch München. Hier liegen die Zahlen mit knapp 244 Prostituierten je 100.000 Einwohner weit über dem Durchschnitt. Doch was macht die Faszination Freudenhaus wirklich aus? Warum hat fast jeder Mann den heimlichen Wunsch, einmal ein Bordell zu besuchen? Und was sollten Männer dabei beachten, um ihre Gesundheit nicht zu gefährden?

Faszination Prostitution

Die Prostitution ist wahrscheinlich schon so alt wie die Menschheit selbst. Doch auch dieses Milieu hat sich stets gewandelt und weiterentwickelt. Selbst im antiken Griechenland, eine der bekanntesten Hochkulturen, gab es unzählige Freudenhäuser in denen sich Männer verwöhnen ließen. In Deutschland hat liegt München an der Spitze mit den meisten Prostituierten und Bordellen und bedient dabei alle erdenklichen Formen der sexuellen Lust. Natürlich können da auch andere Nationen mithalten, so zum Beispiel die USA. Das am teuersten bezahlte Escort-girl Manhattans heißt Natalie McLennan. Sie kann sich mit einem Stundenlohn von 2.000 Dollar wohl zu den Spitzenverdienern zählen. Doch woran liegt es, daß sich so viele Männer dazu hinreißen lassen, ihr erspartes Vermögen hinzulegen, nur um ein paar wenige Stunden der Lust zu erleben? Besonders delikat wird diese Frage, wenn der Mann Zuhause eine Freundin oder Ehefrau zu sitzen hat, die mit ihm die gleichen Freuden teilen könnte, ohne dafür Bares zu verlangen. Doch hier beginnt das Dilemma bereits. Ein Bordell verspricht Diskretion und gleichzeitig Aufgeschlossenheit. Viele Männer hegen sexuelle Wünsche und Fantasien, die sie ihren Partnerinnen nicht anvertrauen können und wollen. Scham oder gar Furcht hindert sie daran, ihre Neigungen im heimischen Schlafzimmer anzusprechen. In einem Bordell dagegen müssen sie sich ihrer Wünsche wegen nicht schämen. Heutzutage gibt es kaum mehr eine Fantasie, die nicht ausgelebt werden könnte.

Der Reiz des Verbotenen

Natürlich spielt auch der Reiz, etwas Verbotenes zu tun, eine wichtige Rolle. Sind es nun die Grünschnäbel, die noch gar keinen Sex hatten und ihr Handwerk gerne bei einem Profi erlernen wollen, die Junggesellen, die ihren letzten Abend in Freiheit noch einmal richtig auskosten möchten oder aber die alten Hasen, die es leid sind, darauf zu warten, daß sie daheim noch einmal richtig verwöhnt werden – die Gründe für den Gang ins Freudenhaus sind sehr vielseitig. Viele Männer sind dann dazu bereit, für diese Wonnestunden auch gut zu bezahlen. Und tun dies auch immer wieder – so lange sie nicht erwischt werden. Der Playboy hat eine Grundregel aufgestellt, wem ein Mann von seinem Ausflug in den Nachtclub erzählen sollte. Seinen Kumpels nur manchmal, seinem Spiegelbild jederzeit, dem Scheidungsanwalt seiner Frau niemals!

Das erste Mal im Bordell

Junge und auch ältere Männer, die bislang noch keine Erfahrung mit dem Besuch eines Bordells gemacht haben, diesen Schritt nun aber gehen möchten, sollten vorher ein paar Grundregeln und Fakten kennenlernen, bevor sie sich ins Getümmel stürzen. Zunächst einmal gilt es, das passende Etablissement auszuwählen. Schon von außen sollte der Laden einen guten und gepflegten Eindruck machen. Eine schmuddelige Hintertür sagt schon viel über seine Bewohner im Inneren aus und ist wahrscheinlich nicht das richtige, um sich entspannt verwöhnen zu lassen. Auch die Damen selbst geben Aufschluß darüber, wie sicher der Ausflug in das verbotene Nachtleben ist. Immerhin soll das ganze ja Spaß machen und nicht mit irgendwelchen Gesundheitsrisiken verbunden sein. Ein gepflegtes Äußeres ist schon ein guter Hinweis. Hygiene ist hierbei das A und O. Auch die Zahlungsmodalitäten geben Aufschluß. In einem seriösen Bordell wird stets erst hinterher zur Kasse gebeten. Vorauszahlungen dagegen sollten gemieden werden. Doch auch die Männer haben sich an gewisse Spielregeln zu halten. Als Grundregel gilt, Fairneß statt Flatrate. Das nächtliche Vergnügen sollte nie auf Kosten Ausgebeuteter stattfinden. Außerdem sollten alle sexuellen Handlungen vorab abgesprochen sein, geküßt wird nur, wenn sie es ausdrücklich erlaubt. Zudem gibt ein Gentleman 10 bis 20 Prozent Trinkgeld, das versteht sich wohl von selbst.

Alles andere als Hausfrau

Es ist immer wieder erstaunlich, daß selbst glücklich verheiratete Männer immer wieder die Leistungen eines Bordells in Anspruch nehmen. Die Gründe dafür liegen jedoch meistens auf der Hand. Nach Jahren der Ehe und des Alltags spielt der Sex in der Partnerschaft längst keine so große Rolle mehr. Das Feuer ist erloschen und wirklich etwas Neues gibt es auch nicht mehr zu entdecken. Ganz anders sieht es da jedoch während eines nächtlichen Besuches im Bordell aus. Junge oder auch ältere Damen, ganz nach Geschmack, schlank, vollschlank, groß, klein, blond, schwarz oder braun – allein die Auswahl läßt den einen oder anderen bereits frohlocken. Von Alltag ist hier keine Spur. Ganz im Gegenteil, Alltag spielt hier keine Rolle. Hier leben alle nur im hier und jetzt, nur für diesen Moment und dieser verspricht das pure Vergnügen ganz nach den eigenen Wünschen. Kein Wunder also, daß sich Männer diesen Spaß einiges kosten lassen.

Spaß und Risiken

Doch neben all dem Spaß sollten die Männer auch die Risiken im Hinterkopf behalten. Wie bereits erwähnt, spielt bereits die Wahl des Hauses eine wichtige Rolle. Gerade beim ersten Besuch sollten sich Männer die Sauberkeit und Hygienezustände der Räumlichkeiten, der Bäder, der Sitzgelegenheiten und Betten genau anschauen, bevor sie sich den ersten Drink genehmigen. Auch die Frauen sollten neben dem attraktiven Äußeren etwas genauer in Augenschein genommen werden. Ihre Gesundheit ist das wichtigste Kapital des Hauses. Gerade in eher zwielichtigen Freudenhäusern kommt es immer wieder vor, daß sich Männer mit unangenehmen Geschlechtskrankheiten infizieren, die böse Folgen nach sich ziehen können. An dieser Stelle kommt das Kondom zum Einsatz. Selbst in einem seriösen Bordell müssen sich Männer vor Geschlechtskrankheiten und AIDS angemessen schützen. Vorsicht ist und bleibt die Mutter der Porzellankiste und sollte auch bei der größten Lust nie aus den Augen verloren werden. Schließlich soll der Sex auch morgen noch Spaß und Vergnügen bereiten.

Seinen Mann stehen

Der Entschluß ist gefaßt, die Aufregung ist groß, heute soll es zum ersten Mal mit den Kumpels in ein Bordell gehen. Wen wundert es da, daß jetzt dem ein oder anderen ganz anders wird. Gerade bei dem ersten Besuch sind viele Männer doch nervöser als zuvor vermutet und neben der großen Klappe vom Vortag bleibt es unter der Decke ganz klein. Plötzlich stehen zahlreiche Traumfrauen zur Verfügung, allesamt Profis, allesamt Frauen, die schon viel Erfahrung und noch mehr Vergleichsmöglichkeiten mitbringen. Die Versuchung, der eigenen Lust nun doch noch etwas auf die Sprünge zu helfen, ist da natürlich groß. Potenzmittel wie Viagra gehören in Bordellen zum Alltag, das wissen sowohl die Frauen als auch die Männer. Dennoch sollte sich jeder Mann vorher überlegen, ob er tatsächlich zur blauen Pille greifen will.. Im Zweifelsfall sollten Männer dies jedoch mit ihrem Hausarzt absprechen, bevor sie sich an wilde Experimente wagen. Ihr Arzt kann nicht feststellen, ob Potenzmittel überhaupt gebraucht werden, er kann auch das passende Präparat auswählen und zudem eine geeignete Dosierung festlegen, die ideal auf die Bedürfnisse des Einzelnen zugeschnitten sind. So ausgestattet steht dem Besuch im Rotlichtviertel im Grunde nichts mehr im Wege. Und wer doch Panik bekommt, der sollte sich einfach wieder auf den Heimweg machen und seine Frau mit den Potenzpillen überraschen. Die ist sicherlich auch glücklich, wenn ihr Mann mal wieder etwas mehr Leistung bringen kann.

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