13 Symptome der Depression bei den Männern

„Die Männer sind für die Depression nicht anfällig“ Diese hoch stereotype Meinung ist von Grund aus falsch und lässt die Männer leichtsinnig sich auf eigene psychische Gesundheit beziehen. Darüber hinaus hindert solche Behauptung nach der richtigen Lösung des Problems zu suchen und macht den psychologischen Zustand des Mannes noch schlimmer, da die ungelösten Probleme im tief Inneren bleiben und mit der Zeit den Menschen zerfressen. In der Wirklichkeit können sowohl die Frauen, als sich die Männer von der Depression gleichermaßen befallen sein. Die klinische Depression tritt als Gefühl der Trauer und Einsamkeit auf. Die Leute können das Interesse an beliebten Hobbys und Tätigkeiten verlieren, werden vollkommen gleichgültig anderen Menschen gegenüber und schonen dabei sogar die Freunde und Familie nicht. Die Ärzte in der ganzen Welt schlagen Alarm, weil die Depression zwar keine tödliche Krankheit ist, kann aber bei der fehlenden Behandlung aus einer vollwertigen Person ein Gemüsestück machen. Die Kranken, die lange Zeit an der Depression leiden, fühlen sich durchaus unmotiviert, alleine und zerrissen. Die wollen nichts unternehmen und sehen keinen Sinn im Leben mehr. Deswegen steigern sich in sehr vernachlässigten Fällen die Risiken vom Begehen des Selbstmords. Deswegen muss man die Symptome der Depression genau kennen um dem fatalen Resultat vorzubeugen. Es sei hervorgehoben, dass bei unterschiedlichen Menschen die Symptome ganz anders sein können.

1. Müdigkeit

Die Leute, die unter der Depression leiden, fühlen sich vollkommen müde, ermattet und erschöpft. An ihnen kann man die verlangsamten Körperbewegungen, Artikulation, Rede und Denkprozesse merken. Die Männer sind angesichts der größeren Spannung und Verantwortungsgefühls davon in größerem Maße befallen. Die Mehrheit der Vertreter des starken Geschlechts gesteht sogar sich selbst das nicht und glaubt, dass es normal wäre. Währenddessen dient das als erster Schritt zur langwierigen Depression.

2. Ständige Schläfrigkeit und Schlafmangel

Die höchst offensichtlichen Anzeichen der Depression sind die Schlaflosigkeit, frühes Erwachen oder umgekehrt – die Schläfrigkeit. Einige können sogar 12 Stunden pro Tag schlafen, aber es ist noch keine Gewähr ihrer Munterkeit und Energie. Des Öfteren fühlen sich solche Langschläfer sehr zerbrochen, weil während des Schlafs z. B. jede zwei Stunden aufwachen. Das Problem hier besteht darin, dass der Mensch kein gesundes System des Schlafs hat und der Körper kann sich an die immer verändernden Bedingungen und Zeitrahmen der Ruhe nicht gewöhnen. Leidet also der Körper, spiegelt sich das auf der Psyche des Mannes wider.

3. Die Veränderungen des Gewichts

Die wesentliche Gewichtsabnahme oder -zunahme, d. h. wenn die Veränderung mehr als 5 % der Körpermasse beträgt, wird auch als Symptom der Depression betrachtet, da die Körpermasse generell die Norm behalten muss. Wenn der Mann im Inneren nicht ruhig ist und sich Sorgen um etwas macht, ist das der echte Stress für den Körper, der viel Energie verbraucht und mit den Veränderungen des Gewichts reagiert.

4. Die Bauch- und Rückenschmerzen

Bei der Depression können die Leute unter der Verstopfung oder dem Durchfall, Kopf- oder Rückenschmerzen leiden. Jedoch bringt der Löwenanteil der Männer die Depression in Verbindung mit den chronischen Schmerzen oder der Störung von Verdauung. Der Körper stellt einen einheitlichen Komplex von Instinkten und Reaktionen dar. Wenn ein Element ausfällt, zieht es die Störungen und Schädigungen anderer Elemente nach sich.

5. Reizbarkeit

Manchmal verspüren die Männer gleichzeitig mit der Depression die Trauer und starke Reizbarkeit. Da die Vertreter des starken Geschlechts während der Depression nur an das Schlimme denken, werden sie ziemlich hitzig und aufbrausend. Wenn also die Depression zutage tritt, äußert das sich in der Unzufriedenheit des Mannes mit allem, was ihn umgibt.

6. Schwierigkeiten mit der Konzentration der Aufmerksamkeit

Wegen der Störung von psychomotorischer Aktivität fällt es den Männern schwer, sich auf bestimmte Frage oder auf die Arbeit zu konzentrieren. Die Depression führt dazu, dass nur die schlechten Gedanken am wichtigsten werden. Man denkt nur an das Schlechte, alle Prozesse verlangsamen sich, darum ist es sehr schwer sich zu konzentrieren.

7. Ärger und Aggressivität

Wenn der Mann irgendwelche Schwierigkeiten spürt, will er instinktiv zeigen, dass er noch etwas wert ist. Darum wird er grob, verärgert und aggressiv. Dasselbe erfolgt in dem Fall, wenn der Mann die Depression spürt, aber sich unter dem Druck der Freunde und Familie gezwungen fühlt, mit anderen Menschen zu kommunizieren.

8. Stress

Die Männer halten oft die Symptome der Depression für den Stress. Die Fachmänner behaupten, der Zustand des ständigen Stresses weist auf die Anwesenheit der Depression hin, obwohl zunächst eine andere Ursache solchem Zustand zugrunde liegen kann. Wenn aber der Mann zu lange gestresst ist, übt das eine verderbliche Wirkung auf das Gehirn und den ganzen Körper aus.

9. Das Gefühl der Besorgnis

Die erhöhte Besorgnis und Depression sind aufs Engste miteinander verbunden. Im Unterschied zu den Frauen ziehen die Männer vor, nicht verstimmt zu werden, sondern mit jemandem aus dem Freundes- oder Familienkreis die Probleme zu besprechen. Die Männer neigen z. B. immer dazu die mit der professionellen Tätigkeit verbundenen Schwierigkeiten oder besonders die Kündigung mit den Mitgliedern der Familie zu teilen.

10.Der Missbrauch

Bei den Männern geht die Depression oft mit dem Alkohol- oder Drogenmissbrauch einher. Bei den Frauen wird auch solche Tendenz bemerkt, aber zum Glück viel seltener. Die schwache Hälfte der Erdbevölkerung geht des Öfteren zum Arzt und versucht medizinisch eigene Probleme zu lösen, während die Männer den Vorzug den häuslichen und angenehmeren Dingen wie Alkohol oder Drogen geben. Die meisten Vertreter des starken Geschlechts glauben überhaupt daran, dass alles mit Hilfe des Alkohols zu überwinden ist. Die Trennung von der Geliebten, Entlassung oder Streit mit dem besten Freund – Alkohol ist immer in Reichweite und mindert beliebigen Schmerz so leicht und billig.

11. Erektile Dysfunktion

Die Depressionen gelten als eine der Hauptgründe von Verlust der Potenz und des sexuellen Triebs bei den Männern. Im Hintergrund der seelischen Probleme entstehen die Erektionsstörungen und sogar die Impotenz. Angesichts der Tatsache, dass überwiegende Zahl der Männer die Symptome solcher Art zwar im Ernst wahrnimmt, ziemlich selten aber mit jemandem teilt oder bespricht, verschärft sich die Situation noch mehr. Leider vergessen sogar die Männer im späteren Alter, dass die erektile Dysfunktion nicht nur die Depression als Ursache, sondern auch viel ernsthaftere und schwerwiegendere Erkrankungen hat. In einigen Fällen ist sie durch die Einnahme von einigen Medikamenten, inklusive die Antidepressiva ausgelöst.

12. Unentschlossenheit und erniedrigter Selbstwert

Die unter der Depression leidenden Menschen weisen sehr oft solche Charakterzüge wie Unentschlossenheit und Unsicherheit an eigenen Kräften auf. Sie können zum Beispiel vergessen die Rechnungen für den Internetanschluss zu bezahlen oder sich die Lebensmittel um die Ecke zu kaufen, obwohl sie genug Geld und Zeit dafür haben. Häufig können sie sich einfach nicht zusammenreißen und auf die Straße losgehen. Solche Menschen fühlen sich entkräftet und ermattet. Die überschüssigen Bewegungen fallen ihnen schwer und sie bevorzugen niemanden zu sehen und zu Hause entsprechend zu hocken.

13. Die Suizidideen

Die Frauen entschließen sich zu dem Selbstbord viel häufiger, als die Männer. Allerdings ist die Rate der tödlichen Ausgänge bei den Männern höher. Die Ursache liegt darin, dass die Vertreter des starken Geschlechts sichere Mittel und Verfahren für den Suizid wählen, z. B. Feuerwaffen in das Herz oder in die Schläfe. Am anfälligsten für die Gedanken an den Selbstmord sind die älteren Menschen. Die Ärzte sind oft nicht in der Lage sogar die Symptome der Depression ihnen zu diagnostizieren. Dazu kommen mehr als 70 % der bejahrten Kranken zum Arzt zu spät bzw. fast vor dem Begehen des Selbstmords.

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