Smartphones: Sind sie wirklich Erreger vieler Probleme im Bett?

Handys oder schon eher Smartphones sind aus dem Alltag der Menschen nicht wegzudenken. Man steht auf, isst, arbeitet, unterhält sich, erholt sich und endlich schläft mit diesem technischen Gerät zusammen. Die Meisten würden sogar sagen, nicht ohne ihn auskommen zu können. Das Benutzen dieses „smarten“ Geräts durchdringt fast alle Sphäre der menschlichen Aktivität und verhilft zum Aufbau der interpersonellen Beziehungen, Suche nach der Liebe, Streiten, Versöhnen und sogar Betreiben des Geschlechtsverkehrs. Das Smartphone übt so viele Funktionen für das komfortable und sorgenlose Leben des Menschen aus, dass es wirklich als Erreger, Vermittler und Sender der Emotionen, Gefühle sowie der inneren Erlebnisse funktioniert. Obwohl man immer auf dem Laufenden mit diesem kleinen Freund bleiben und an das Weltnetz angeschlossen sein kann, steckt er erstaunlicherweise bestimmte Gefahr in sich, was mit der sexuellen Beziehung und Intimbereich verbunden ist. Von den gesundheitlichen Problemen der sexuellen Sphäre bis hin zu den psychologischen Störungen und Komplexen variieren sich die möglichen Fragen, die den Mann eines Tages zu beschäftigen beginnen.

Die Smartphones können die intimen Beziehungen zerstören, so die Forscher aus den Niederlanden

Mit dem Einfluss der Smartphones auf die sexuelle Sphäre der modernen Leute befassen sich die Wissenschaftler aus der ganzen Welt. Die niederländischen Fachmänner sind keine Ausnahme, was ihre erfolgreiche und ziemlich spannende Erforschung auf diesem Gebiet beweist. So kam es heraus, dass die cleveren Handys in der Lage sind, dem intimen Leben des Menschen zu schaden. Die Smartphones und Tabletts nehmen zu viel Zeit und Aufmerksamkeit in Anspruch, was mit sehr peinlichen Tendenz in Verbindung gebracht wird: Es vergeht den Leuten das Gelüste nach dem Geschlechtsverkehr mit ihrer zweiten Hälfte.

Solche Ergebnisse wurden möglich dank der umfangreichen Befragung, für deren Durchführung 3000 Holländer im Alter von 25 bis 34 Jahre erwählt worden waren. Alle Freiwilligen gaben die Antworten auf eine Reihe der Fragen, die das Thema der sexuellen Beziehungen betrafen. Die Angaben analysiert und die Antworten ermessen, stellen die Forscher fest, dass die Smartphones den Prozess des sexuellen Aktes in der Tat stören können, dabei ganze Lust auf den Liebesakt vergällend. Das sind die Anrufe oder Benachrichtigungen, die sehr laut klingen, die Aufmerksamkeit des Besitzers in dem unpassendsten Moment ablenken und ihm zu der heiteren Laune gar nicht verhelfen.

Des Weiteren gab die Mehrheit der Probanden zu, dass sie immer häufiger der realen Kommunikation und echten Umarmungen mit der besseren Hälfte das Internet-Surfen und Chatten mit den Freunden oder Bekannten in den sozialen Netzwerken vorziehen. Dabei liegen sie auf dem Bett oder sitzen kuschelig in dem Sessel. Die überwiegende Zahl der Befragten teilten mit, sie lassen ihr Smartphone nicht in Ruhe, sogar sich zu zweit mit dem Geliebten/ der Geliebten erholend.

Die Sexologen schlagen Alarm beim Erlernen solcher Tendenz, deswegen raten sie streng davon ab, die Handys, Laptops oder Tabletts ins Schlafzimmer mit zu nehmen. Es trifft auch auf den Fernseher zu, da er oft unmittelbar vor dem Bett platziert oder an die Wand gehängt wird, was sich negativ auf die Fähigkeit der Partner zur Zweisamkeit und Entspannung auswirkt. Tut man nichts dagegen, können die technischen Geräte zur Ursache der Streitigkeiten in der Beziehung und heftigen Auseinandersetzungen werden, die zu bekämpfen viel schwieriger sind, als einfach ihnen vorzubeugen.

Die Handys steigern die Chance auf die Trennung und Scheidung

Die Leute, die sich zu stark zu ihnen Smartphones angezogen fühlen, verschlechtern selbst die Qualität ihres intimen Lebens. Die Partner hören allmählich auf, die Aufmerksamkeit einander zu schenken, und bevorzugen des Öfteren die Zeit mit dem kleineren Freund zu verbringen.

Die englischen Wissenschaftler aus University of Oxford haben die Tatsache bestätigt, dass die modernen Geräte im Stande sind, die Qualität des intimen Lebens der ehelichen Paare wesentlich zu verschlechtern. Die Menschen werden einfach zu abhängig von den sozialen Netzwerken wie Facebook und von unterschiedlichen Apps im Handy, was zur erheblichen Reduzierung der Freizeit führt, die man normalerweise mit der besseren Hälfte verbringen könnte. Die Fachmänner haben eine Umfrage unter 24 000 Ehepaaren durchgeführt, und fast jedes von ihnen litt in kleinerem oder größerem Maße unter diesem Problem. Laut der Statistik sorgt die emotionelle und geistige Abhängigkeit von den Smartphones nicht nur für die Lüge und Betrüge, sondern auch für Trennung und Scheidung des Paars. Den Worten der Teilnehmer nach verloren ihre Beziehungen mit der Zeit an gegenseitigem Interesse und Leidenschaft und wurden langweilig und fade. Die Partner spürten oft die Verachtung füreinander und die Enttäuschung dem Anderen gegenüber.

Nacht ist mit dem Gebrauch von Handy nicht kompatibel

Das betreffende Problem wurde auch von den führenden Fachmännern von der University of Missouri  aufgeworfen. Mit Hilfe des herkömmlichen Fragebogens wurden die Nutzer eines der populärsten sozialen Netzwerke im Alter von 18 bis 82 Jahre zum Thema ihrer sexuellen Beziehung befragt. Wie es sich herausstellte, leidet die Qualität des intimen Lebens am häufigsten wegen des Gebrauchs von Smartphone in der Nacht. Die Forscher haben noch einen interessanten Moment gemerkt: Von der Internetsucht sind die Männer sowie die Frauen gleichermaßen befallen. Angesichts solcher grausamen Statistik raten die Wissenschaftler den Ehepaaren, sich zu beherrschen und die Abhängigkeit vom Weltnetz zu bekämpfen. Dazu reicht es zunächst völlig aus, bei Anbruch der Nacht die Geräte zur Seite zu legen und in Ruhe zu lassen. Sonst stellt sich die Trennung von der zweiten Hälfte nur als die Frage der Zeit dar.

Der weitere Schluss dieser Untersuchung belangt die Wichtigkeit der Kommunikation bei den modernen Leuten, die sogar beim Geschlechtsverkehr das Smartphone nicht aus den Händen lassen. Erstaunlicherweise würden einige Menschen das Wochenende eher ohne Partner, als ohne Handy verbringen. 15 % der Befragten gestanden, dass sie besser alleine zu Hause am Wochenende hocken wollen, als mit der zweiten Hälfte, aber ohne Handy. Etwa 4 % gaben an, dass sie das Smartphone während des Höhepunkts beim Geschlechtsverkehr gebrauchten. Fast 85 % teilten mit, sie kommunizieren mit den Freunden per Smartphone sogar in der Badewanne. Viele Leute erkennen ihre Abhängigkeit von den technischen Geräten, können aber oder wollen, leider, sogar nichts damit tun.

Smartphones als Ursache der männlichen Impotenz

Nicht nur psychologisch, sondern auch physiologisch kann die Verwendung des Smartphones eine negative Wirkung auf den Menschen ausüben. In der heutigen Welt stellt sich der Mensch das Leben ohne sein Handy nicht vor, vergisst aber, dass es wirklich schädlich für seine Gesundheit sein kann. Die europäischen Forscher kamen zum Schluss, dass übermäßiger Gebrauch von diesem technischen Gerät die Probleme mit der Potenz verursachen mag.

Es wurde ein Experiment durchgeführt, für dessen Realisierung 30 Männer ausgewählt worden waren. Sie waren fast desselben Alters sowie Wuchses und hatten ähnlich sozialen Status. Hinzu kommt eine Bedingung, dass der Testosteronspiegel auch gleich war. Alle Probanden beantworteten ausführlich alle Fragen des Fragebogens, wo sie unter anderem angeben mussten, wie viel Zeit sie im Durchschnitt jeden Tag mit dem Smartphone verbringen. Es kam später heraus, dass 20 Teilnehmer des Experiments die Erektionsstörungen hatten. Alle von ihnen hielten das Handy in den Händen nicht weniger, als zwei Stunden pro Tag, indem sie mit jemandem telefonierten, spielten oder im Internet surften. Diese Zeitspanne ist viel kürzer bei den Männern, die keine Probleme in der intimen Sphäre hatten. So drängt sich die Schlussfolgerung auf, dass zwei Stunden pro Tag eine maximale Dosis für den Gebrauch des Handys beträgt. Überschreitet man sie, steigert sich dementsprechend das Risiko der Impotenz und Unfruchtbarkeit des Mannes.

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