Die Tätowierungen auf weiblichem Körper: schicker Schmuck oder Schandfleck?

Die Zeiten, als die Tattoos als etwas schmählich galten, sind seit langem vergangen. Zurzeit lassen sich schöne Bilder oder Schriftzeichen fast auf jedem Mädchen beobachten. Jemand bereut Tattoos im Laufe der Zeit, jemand vergewissert sich im Gegenteil, richtig gehandelt zu haben. Für jeden Menschen, der sie mag, spielen sie eine große Rolle. Über die Frauen sprechend, kann man sagen, dass die Tätowierungen auf ihrem Körper nicht so eindeutig von den Männer wahrgenommen werden. Das hat mit der Geschichte solcher Kunst und entsprechenden Assoziationen zu tun.

Was sind sie Tätowierungen für Frauen?

Von Anfang an beginnend, ist das Tattoo ein Motiv, d.h. das Bild im verbreiteten Sinne, das mithilfe der Tinte oder anderen Farbmitteln in die zweite Hautschicht gestochen wird. Die Gründe, warum sich die Frauen dafür entscheiden, erstrecken sich von dem Bedürfnis nach der Exklusivität und Selbstdarstellung bis hin zur Geltungssuche und dem Wunsch eigenen Körper irgendwie zu schmücken. Obwohl in den alten Zeiten die Tattoos auf den Status des Trägers und seine Lebensbedingungen, wie z. B. bei den Häftlingen der Fall war, oder auf den Beruf hinwiesen, wie z. B. des Seemannes, hält man sie heutzutage für ganz übliche Erscheinung. Aber in der modernen Welt sind sie nicht nur den Männern typisch, die sich zeigen wollen, sondern auch den Frauen, die auf diese Weise eigene Identität zur Schau stellen möchten. In vielen europäischen Ländern nimmt jetzt der Anteil der Tätowierten an der Bevölkerung insgesamt rasant zu. Es wird immer wieder zugänglicher und für die Frauen öffnet sich die Möglichkeit eigenen Körper auf verschiedenste Weise zu schmücken und für die Männer vielleicht anziehender zu werden.

Was lassen die Frauen stechen?

Da nun die Welt und Vielfalt der unterschiedlichen Motive, Bilder und Ornamente für Tattoos sehr reich und praktisch unendlich sind, machen sich die Frauen sehr lange Gedanken darüber, was sie am besten und für Ewigkeit auf ihrer Haut stechen lassen wollen. Einige stützen sich bei der Wahl der richtigen auf die Modeerscheinungen und heutige Trends, andere machen das besonnener, überlegener, was für ein Bild sie als Persönlichkeit darstellen könnte, welches sie wahrscheinlich das ganze Leben als eine Erinnerung an etwas unterstützen oder anspornen wird. So kommen einzigartige Bilder oder bestimmte Redensarten und sogar ganze Texte vor.

Die Vielfältigkeit von Motiven

Was die Bilder anbelangt, unterscheidet man hier einige typische Frauenmotive. So gelten Delfin und Schmetterling als besonders für Frauen attraktiv, da sie nicht so stark spezifisch aussehen und kaum irgendwann einen Wunsch erwecken werden sie zu entfernen. Allgemein symbolisiert der Delfin die Klugheit, Weisheit und Freundlichkeit. Diese Tiere sind für ihre Aufgewecktheit, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit bekannt, deswegen charakterisieren sie die Mädchen, die sie haben, als sehr feinfühlige und offene Naturen. Die Schmetterlinge können in ihrer Form, Farbe und Größe variieren, deuten auch in meisten Fällen nur darauf hin, dass die sie bevorzugten Frauen sehr unternehmungslustig und offenherzig sind, die zur Verwandlung veranlagt sind und vielleicht etwa leichtsinnig ihr Leben hinnehmen.

Unter anderen populären Tieren kann man wie immer geartete Katzen, Panther, Hasen, Füchse und so weiter finden, die ja normalerweise als zarte, nette und sexuelle Tierchen dargestellt werden. Je nachdem welches Tier auf dem Frauenkörper zu sehen ist, lässt das die Schlüsse auf ihren Charakter, Selbstvorstellung oder Vorlieben ziehen. Katzen und Kaninchen weisen auf ihre Sanftmut und Weichheit, ebenso auf ihre Veranlagung spielerisch und leidenschaftlich zu sein. Werden die Panther oder andere wilde Katzen als in realem Leben, insbesondere mit den Reißzähnen und brüllend abgebildet, muss das dann warnen, diese Frau ist selbstbewusst und risikofreudig.

Wenn nicht die Tiere, dann zieht das schöne Geschlecht vor die bizarren und tiefsinnigen Schriften oder Schriftzeichen stechen zu lassen. Die Anhänger der Klassik und der Antike mögen die lateinischen und griechischen Aussprüche, geflügelte Worte und Sentenzen auf eigener Haut bewundern. Das sind gewöhnlich die Redensarten, die ermuntern, belehren oder an etwas wichtiges, wie die Wertigkeit des Lebens, erinnern. Die Mädchen mit ihnen drauf sind als philosophisch, besonnen und kreativ zu bezeichnen, und der Sinn der Sprüche enttarnt, welche Werte für sie wichtig sind und was sie an Menschen lieben.

Die Ornamente, Linien und ausgeklügelte Muster sind für eine vielseitige Natur typisch, die sich aller Wahrscheinlichkeit nach auf nichts Konkretes beschränken mag und die Tätowierung eher als ein Schmuck betrachtet. Verschiedene Zeichen oder weit verbreitete Symbole kennzeichnen fast immer eindeutig, was ihre Trägerin damit meinte. Das Herz und das Kreuz sind z. B. sehr beliebte Motive für Tätowierung, die ihre Inhaberinnen als vernünftige Persönlichkeiten charakterisieren. Das Herz steht allerdings für die Liebe und Liebschaften, die die Frau im Moment hat oder je hatte und nicht vergessen will. Das Kreuz ist in erster Linie für gottgläubige und fromme Mädchen typisch, die somit ihre Reinheit und Glaube verstärken möchten. Wird das Kreuz kopfstehend oder noch ungewöhnlicher, mit Schlange z. B. oder als gebrochen dargestellt, kann das auf den Okkultismus oder auf den Verzicht auf Gott und Glauben verweisen.

Wovon sagen die tätowierten Körperteile?

Da wirklich viel Platz für das Stechen von gewünschtem Motiv zur Verfügung steht, muss man viele Kriterien in Erwägung ziehen, um die richtige Stelle zu wählen. Hier wird empfohlen natürlich erstens mit der Größe des Tattoos rechnen. Zweitens, gibt es auf dem Frauenkörper mehr oder weniger schmerzempfindliche Orte. Rücken, Schultern und Arme passen am besten für große Tätowierung und auch werden denen empfohlen, die sich vor starken Schmerzen fürchten, da nämlich diese Körperteile nicht so stark beim Stechen wehtun, was mit der großen Stärke von der oberen Hautschicht verbunden ist. Der Rücken ist aber nicht so bei Frauen beliebt, da dort die Tattoos kaum jemandem, außer natürlich im Sommer am Strand, sichtbar sein werden. Die Tattoos auf den Schultern sehen nicht immer frauenhaft, und die Arme werden vorwiegend frei gelassen, um später die Probleme mit der Arbeit nicht zu kriegen. Trotzdem gibt eine Menge von Frauen, die großflächigen Tattoos besitzen und stolz darauf sind. Solche Bilder könnten vom Draufgängertum der Trägerin und Vorliebe für den hedonistischen Lebensstil zeugen. Stehen Sie auf solche Art der Frauen, müssen sie in Kauf nehmen, diese wilden Kriegerinnen lassen sich kaum zum One-night-Stand überreden und sind als sehr freisinnig und von Männern unabhängig zu bezeichnen.

Die Mehrheit der Frauen haben kleine und mittlere Tattoos, die von 10 bis 25% der Hautoberfläche bedecken. Deswegen passen dafür der Bauch, der Brustbereich und der Oberschenkel. Diese Bereiche werden sehr oft deswegen unbedeckt, wenn möglich, gelassen, damit sie als Anreize für Männer dienen könnten. Hat sich die Frau für nämlich solche Tätowierung entschieden, kann man sicher sein, das war auch mit der Absicht gemacht um sexuell und rätselhaft auszusehen. Darum können Tattoos auf solchen Stellen sowohl erotisch konnotiert, als such tiefsinnig durchdacht vorkommen. Findet der Mann solchen Zierrat interessant und sexuell, kann er die Frau leicht kennen lernen, ihn als Gesprächseinstieg gebrauchend. Das bedeutet aber nicht, dass die Tattoos im Dekolleté als Beleg der sexuellen Freizügigkeit betrachtet werden können. Diese Frauen besitzen einfach genug Mut und Fantasie um sich noch sexy und anlockend zu machen.

Die Tätowierungen, die weniger als 10% der Körperoberfläche einnehmen, lassen die Frauen meistens am Knöchel und am Handgelenk stechen. Sie sind leicht zu verbergen und dienen eher als bedeutungstragende persönliche Symbole für ihre Trägerinnen. Als Motive treten am häufigsten kleine Ornamente oder weltbekannte Zeichen, wie z. B. die umgekippte Acht, die für die ewige Liebe steht. Ist Ihnen solch ein Tattoo auf der Haut eines netten Mädchens ins Auge gesprungen, seien Sie sicher, das ist eine harte Nuss zu knacken.

Sind die tätowierten Frauen wirklich anziehend?

Laut den letzten Studien der französischen Forscher fahren die Männer auf die tätowierten Frauen eher und öfter ab, als auf diejenigen, die keine Zierrate auf der Haut haben. Unbewusst dient das für sie als Signal für sexuelle Freizügigkeit und Risikofreudigkeit der Frau. Die Anwesenheit der gestochenen Bilder sichert ihrer Meinung nach mehr Chancen auf erfolgreiches Techtelmechtel und Sex-für-eine-Nacht.

Der verbreiteten Meinung zuwider ist das Tattoo nicht banal und wird auf keine Weise assoziativ in dem männlichen Köpfen mit dem ältesten Beruf der Frauen verbunden. Die Mehrheit der befragten männlichen Probanden gaben an, das regt und zieht sie an, die Tattoos beim Geschlechtsverkehr zu betrachten und sie würden nie ihrer besten Hälfte verbieten, so was stechen zu lassen.

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