Schon jetzt am Sixpack für den Strand arbeiten

Ein schlanker und durchtrainierter Körper macht zudem sexy. Vor allem Bauchmuskeln, die sich aufgrund der fehlenden Fettschicht des Bauches abzeichnen, ziehen am Strand die Blicke der Frauen auf sich. Es ist also kein Wunder, dass sich zahlreiche Männer zum Jahreswechsel vornehmen, endlich abzuspecken und in diesem Jahr im Fitnessstudio, beim Laufen oder auf dem Rad durchzuhalten, um den Traumkörper zu erhalten. Dies gelingt, wenn man am Ball bleibt und diszipliniert an seinem Ziel arbeitet, auch wenn es manchmal schwer fällt. Doch wie ein altes Sprichwort sagt: No pain, no gain. Keine Schmerzen, kein Gewinn. Mit unseren Tipps gelingt Ihre „Aktion Sommerkörper“ auf jeden Fall und Sie erarbeiten sich Ihr lang ersehntes Sixpack.

Das Phänomen der Frühlingssportler

Regelmäßige Besucher von Fitnessstudios kennen das Phänomen. Der Frühling nimmt richtig Fahrt auf, das Leben erwacht, die Sonnenstrahlen brechen durch die Wolkendecke und wärmen die Welt. Und bei jungen Männern legt die Testosteronachterbahn an Geschwindigkeit zu, sie beginnen, die Strandsaison und die Sonnencreme bereits zu riechen und schauen mit Grausen an sich herunter, wo sie aufgrund ihres dicken Winterspecks am Bauch ihre Gürtelschnalle nicht mehr sehen können. Der Entschluss ist klar: Man nimmt ein Training auf, um bis zum Sommer einen Sixpack für den Strand zu haben. Doch dann ist es meistens zu spät, die Zeit ist zu kurz, um noch ein Sixpack zu erhalten. Wenn das Training bis zum Sommer überhaupt durchgezogen wird.

Möglichst früh anfangen zu trainieren

Denn ein Sixpack kann man sich nicht mal eben so antrainieren. Vor allem, wenn man ein Couchpotato ist, der mit Sport nur in Berührung kommt, wenn im Fernsehen Fußball oder die Tour de France läuft. Oder wenn die einzige sportliche Betätigung im Leben E-Sports oder Schach ist und man statt Sixpack eher eine Waschtrommel hat. In diesem Fall sollte man früh damit anfangen, zu trainieren und sich richtig zu ernähren, damit das Fett im Sommer auch wirklich unten und die ansehnlichen Rippen der Bauchmuskeln zu sehen sind. Doch wie trainiert man richtig? Und wie sollte die Ernährung aussehen?

Die richtige Einstellung zum Training finden

Das wichtigste ist, den Hintern hoch zu bekommen und den ersten Schritt hin zu einem schönen und schlanken Körper zu machen. Ja, das kann anstrengend sein, wenn in der Vergangenheit nur wenig oder gar kein Sport gemacht wurde. Dann sollte man sich eine neue Einstellung zum Training zulegen, eine Trainingsphilosophie formulieren. Ganz gleich, welcher Sport zum Training ausgewählt wird, es gibt für alles motivierende Sprüche. „No pain, no gain!“ passt eigentlich immer. „No guts no glory!“ ebenfalls. Wer seine Muskeln im Fitnessstudio trainieren möchte, sollte sich an die Philosophie der Bodybuilder erinnern, für welche das Eisen der beste Freund ist. Denn Menschen können dich belügen, aber das Eisen nicht. 100 Kilogramm sind immer 100 Kilogramm.

Typische Fehler von Anfängern

Keinesfalls sollte man kopflos auf das Ziel losrasen. Ohne einen durchdachten Trainingsplan wird es in der Regel nichts, so dass man schnell frustriert ist, wenn keine Ergebnisse zu sehen sind. Wer sich ein Sixpack als Ziel gesetzt hat, macht anfangs einen großen Fehler und beschränkt das Training auf unzählige Sit Ups. Sicher, es ist gut, dass überhaupt Sport gemacht wird und damit werden auch Bauchmuskeln aufgebaut. Doch gerade wenn der Körperfettanteil zu hoch ist, zeigt sich damit kaum ein Sixpack. Denn es ist ein Trugschluss zu vermuten, dass mit den Sit Ups eine gezielte Fettverbrennung am Bauch stattfindet. Denn es gibt keine fokussierte Fettverbrennung.

Es gibt keine gezielte Fettverbrennung

Wo das Fett angelagert wird und wo es zuerst verbrannt wird, ist genetisch bedingt. Die Fettverbrennung kann nicht an einem Körperteil gezielt herbeigeführt werden. Hinzu kommt, dass ausschließlich mit Sit Ups kaum ausreichend Fett verbrannt wird. Zudem ist das Training zu einseitig, bei einem erfolgreichen Training sollten auch die Antagonisten trainiert werden, um sich keine muskuläre Dysbalance erarbeiten, die sehr schmerzhaft sein und körperliche Haltungsschäden verursachen kann. Auch wer ein Sixpack als Ziel im Auge hat, sollte den ganzen Körper trainieren. Trainierte Muskeln verbrauchen zudem mehr Energie, was der Fettverbrennung zugutekommt.

RHT!

Im Grunde ist es ganz gleich, welche Sportart bevorzugt wird, wichtig ist, dass man sich drei Buchstaben hinter die Ohren schreibt: RHT. Nein, das ist kein Dopingmittel, sondern steht für Richtig hartes Training. Wer stärkeres Übergewicht hat, sollte das RHT allerdings zunächst einmal im Schwimmbad ausführen, da Schwimmen sehr gelenkschonend ist, im Gegensatz zu Sportarten wie Joggen, bei dem die Gelenke durch das Übergewicht stark beansprucht werden. Ist das Gewicht herunter, kann auf andere Sportarten umgestiegen werden. Wer mit Gewichten trainiert, sollte mit Eigengewichtsübungen beginnen.

Trainingspläne durchhalten

Wichtig ist wie gesagt, dass alle Muskelgruppen des Körpers gleichermaßen trainiert werden. Hierfür eignet sich ein Training, das vergleichsweise neu ist und sich als Trend in den vergangenen Monaten blitzartig verbreitet hat – das Trampolinspringen. Wichtig ist auch, dass ganz gleich ob Kraft- oder Ausdauersport die Trainingspläne durchgehalten werden, ganz gleich in welcher Sportart. Natürlich können hier nicht alle möglichen Trainingspläne ausgeführt werden, dies würde den Rahmen sprengen.

Geduld ist alles

Wer am Anfang seines Trainings kaum Erfolge sieht, sollte geduldig sein. Auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Einige Hobbysportler geben auch der Versuchung nach, mit Substanzen nachzuhelfen. Doping ist ein bedenklicher Trend, auf den derzeit Hobbysportler jeden Alters zurückgreifen, ganz gleich, was sie trainieren. Im Bereich Kraftsport waren Steroide schon immer ein Problem. Diese Mittel mögen auf kurze Sicht schneller zum Ziel führen, doch beim Missbrauch von Steroiden geht viel schief. Der Hormonhaushalt verändert sich ebenso wie die Persönlichkeit; wer jemals einen Brocken mit einem Roid Rage gesehen hat, weiß, was gemeint ist.

Kein Doping!

Zudem wirken sich Steroide negativ auf die Potenz aus. In diesem Fall stößt auch Viagra an seine Grenzen. Apropos Viagra. Das Potenzmittel wird ebenfalls zunehmend als Dopingmittel benutzt, da es die Blutgefäße erweitert, wodurch die Sauerstoffsättigung der Muskeln zunimmt und auch in höheren Lagen bei dünnerer Luft trainiert werden kann. Auch davon ist abzuraten. Viagra gehört ins Bett, wodurch es allerdings auch unterstützend beim Sport wirkt, da beim Geschlechtsverkehr das männliche Hormon Testosteron ausgeschüttet wird, was wichtig beim Muskelaufbau ist. Auch mit Schmerzmitteln wird gern gedopt, um die Schmerzschwelle heraufzusetzen und mehr leisten zu können.

Gute Proteine

Steroide und Medikamente sollten also schnell vergessen werden. An was in jedem Falle gedacht werden sollte, um ein vernünftiges Sixpack aufzubauen, ist die korrekte Ernährung. Wer nur Junk Food ist, kann sein Sixpack gleich vergessen, da helfen auch keine Steroide mehr. Wichtig ist, gute Proteine zu essen, welche grundlegende Bausteine der Muskeln sind. Mageres Fleisch, Fisch, Nüsse und ein gutes Whey-Protein gehören auf jeden Einkaufszettel, ebenso langkettige Kohlehydrate und ungesättigte Fette. Weißes Mehl und tierische Fette sind weitgehend tabu!

Low Carb oder Low Fat

Um ein gutes und sichtbares Sixpack aufzubauen, ist auch ein möglichst geringer Körperfettgehalt notwendig. Um dies zu erreichen, sollte man sich bei der Ernährung auf einen der beiden Energielieferanten konzentrieren, entweder Kohlehydrate oder Fett. Wird zu viel Energie zugeführt, wird sie als Fett angelagert. Viele Sportler bevorzugen eine Low Carb Diät, da sie die Fettverbrennung unterstützt. Dies ist allerdings Geschmackssache, da diese Diät nicht jedermanns Sache ist und sie den Blutzuckerspiegel absenkt. Und auch mit Low Fat, also einer klassischen, auf Kohlehydraten basierender Diät, kommt ihr ans Ziel: Ein schönes, ausgeprägtes Sixpack im Sommer.

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