Droht die Prostatits die Impotenz auszulösen?

Die Prostatitis ist die meist verbreitete urologische Erkrankung unter den Männern. Das stellt sich nicht verwunderlich dar, weil alle dazu führenden Faktoren in unserem Leben die Gesundheit der Menschen bedrohen. Keiner Mann kann sicher sagen, dass er vor diesem Leiden völlig geschützt ist. Solch eine Krankheit wie Prostatitis ist äußerst tückisch und kann sogar ohne bemerkbare Symptome bei einem einhergehen. Die spürbaren Symptome können erst dann zutage treten, wenn sehr wichtiger Moment im Leben des Mannes annähert und der sehnlich erwünschte Abend mit der Geliebten kommt. In solchen Situationen fürchten die Männer so stark sich im Bett zu blamieren und sich nicht als ein heißer Hengst zu zeigen. Wenn sich aber vor der Spannung der Ungeduld der beste Freund des Mannes nicht verhärtet, schlaff bleibt oder sehr schnell an der Kraft und Härte verliert, ist das keinerlei lustig und spannend. Die Ängste steigern sich und die Sicherheit und hohe Selbstbewertung verlassen den erbärmlichen Vertreter schon nicht so starken Geschlechts. Im Endergebnis können sich die vorübergehenden Erektionsstörungen in die volle Impotenz auswachsen. Der Grund davon ist die einfache Prostatitis, die unmerklich, aber nachhaltig auf die Potenz negativ wirkt und sie zunichte macht. Um dem vorzubeugen, lohnt es sich die möglichen Risiken in Betracht zu ziehen und sich zu diesem Thema ausführlich zu informieren.

Was muss man über Prostatitis wissen?

Die Prostatitis ist eine Entzündung der Vorsteherdrüse, die Hauptursache derer Entwicklung das Eindringen der infektiösen Agentien in die Drüse ist, was in großem Maße von der anatomischen Lage der Prostata in dem kleinen Becken bedingt scheint. Die Infektion kann in die Vorsteherdrüse aus der Blase, der Harnröhre und des Mastdarms über die Blut- und lymphatischen Gefäße des kleinen Beckens eindringen. Darüber hinaus muss eine Reihe von Faktoren vorhanden sein um die Entwicklung der Erkrankung zu begünstigen und den fruchtbaren Boden dafür zu schaffen.
Dazu zählt man die Auskühlung des Körpers, die aus dem langen Sitzen auf den kalten Flächen, wegen der unzureichenden Erwärmung mit der Kleidung im Winter oder anderer ähnlicher Ursachen entstehen kann. Ein anderer Faktor der Entwicklung von Prostata ist die Verstopfung. Wenn sie nicht einmalig, sondern regelmäßig auftritt, müsste man darüber nachdenken um die peinlichen Folgerungen zu vermeiden. Die sitzende Lebensweise stellt hoher Wahrscheinlichkeit nach eine der schädlichsten und populärsten Faktoren, die die Prostatitis auslösen. Des Öfteren wächst die Zahl der Berufe an, wenn die Menschen tagelang im Sitzen das Brot verdienen und dementsprechend eigenen Stütz- und Bewegungsapparat beeinträchtigen. Dazu verursacht das die Probleme mit dem Herz-Kreislauf und inneren Organen. Die Abschwächung des Immunsystems ist also auch für die Prostatitis verantwortlich. Andauernde sexuelle Enthaltsamkeit und ganz umgekehrt – überflüssige sexuelle Aktivität schaden der Gesundheit im Allgemeinen. In erster Linie spiegelt das sich auf der Prostata des Mannes wider. Die chronischen Erkrankungen des Körpers oder andere chronische Entzündungsherde der Infektion im Körper ebenso wie die überlebten urologischen und Geschlechtskrankheiten schwächen die Abwehrkräfte des Organismus und begünstigen die Entwicklung der Erkrankungen der Geschlechtsorgane, zu denen auch die Vorsteherdrüse gehört. Alle obigen Faktoren erleichtern den Weg der Bakterien und Infektionen zu der Prostata oder führen zu der Verschlechterung der Durchblutung von den Organen des kleinen Beckens. Dazu droht es mit den Stauungsprozessen, die die Fortpflanzung der Mikroorganismen und Entfaltung des Entzündungsprozesses bewirken.

Wozu kommt es dann, wenn man die Prostatitis nicht behandelt?

Wenn der Kranke mit der akuten Prostatitis keinen Wunsch hegt, sich an den Professionellen zu wenden, ist die Entwicklung des Abszesses der Vorsteherdrüse bzw. der eitrigen Entzündung höchstwahrscheinlich. In diesem Fall erhöht sich die Temperatur des Körpers auf 39 – 40 Grad Celsius und wird hektisch, d. h. die Schwankungen der Temperatur übersteigern 1 Grad, das furchtbare Fieber wechselt sich mit dem plötzlichen Schüttelfrost ab, die Schmerzen in dem Damm sind so stark ausgeprägt, dass die Defäkation fast unmöglich wird. Mit der Zeit entwickelt sich die Schwellung der Vorsteherdrüse und als Ergebnis davon – die akute Störung des Wasserlassens. Zum Glück warten die meisten Männer diese Etappe nicht ab und kommen mit der akuten Prostatitis in die Beratung zum Arzt.
Ganz anders sieht es mit der chronischen Prostatitis aus. Ihre Entfaltung ist wellenartig: Die periodischen Verschlimmerungen wechseln sich mit den mehr oder weniger dauernden Remissionen ab, während derer sich die Krankheit auf keine Weise zeigt. Infolge dessen bevorzugen die meisten Männer zu Hause zu hocken und sich an den Arzt nicht zu wenden. Das ist aber nicht der beste Ausweg aus dieser Situation, denn mit der Verschärfung breitet sich der Entzündungsprozess immer weiter aus. Wenn er auf das Urogenitalsystem übergreift, führt das zu der Entfaltung von der Zystitis und Pyelonephritis. Des Öfteren treten als Komplikation der Prostatitis die Vesikulitis – die Entzündung der Samenblasen und die Epididymoorchitis – die Entzündung der Hoden und Nebenhoden. Im Endergebnis verursacht das die Unfruchtbarkeit, deren Behandlung als ziemlich schwer und lange erscheint, wenn es überhaupt möglich ist.

Was wird geschehen, wenn man sich an den Arzt wendet?

Die Diagnostik sowohl der akuten, als auch der chronischen Prostatitis stellt sehr selten die Schwierigkeiten für den Urologen dar. Nach der kurzen Befragung und Untersuchung des Patienten führt der Arzt das rektale Abtasten der Vorsteherdrüse durch und greift zur Probenahme des Sekrets von Prostata. Das ist eine äußerst unangenehme – bei der stark ausgeprägten Entzündung auch ziemlich schmerzhafte – Prozedur, die aber ganz notwendig und unersetzbar ist. Zu einer anderen diagnostischen Methode bei der Prostatitis gehört auch die transrektale Ultraschalluntersuchung.
Vor dem Beginn der Behandlung ergibt es sich notwendig die Urinkultur und Sekretion von Prostata für die Bestimmung der Empfindlichkeit der Flora gegen unterschiedliche antibakterielle Medikamente in dem Labor zu untersuchen. Ohne diese Prozedur wird die Behandlung nicht effektiv und kann nicht zur Befreiung von der Erkrankung, sondern eher zu ihrem Übergang in die neue, noch schlechtere Phase führen.

Die Behandlung von Prostatitis

Die Prostatitis ist eine schwere und ernsthafte Erkrankung, deren Behandlung ein großes Problem für die Ärzte aus der ganzen Welt darstellt. Jedoch bedeutet das nicht, dass die Ärzte hilflos in dieser Frage sind und nichts dem Patienten darzubieten haben. Es besteht aber nicht immer die Möglichkeit die Prostatitis völlig zu heilen. Die Symptome und Beschwerden zu beseitigen und einen stabile anhaltende Remission zu gewähren ist aber die moderne Medizin in der Lage. Des Weiteren hängt es vom Patienten selbst ab, wie lange diese Periode dauern wird. Wenn er sich strikt und sorgfältig an alle Empfehlungen des Arztes hält, ist es höchstwahrscheinlich, dass die unangenehmen und belästigenden Empfindungen für immer verschwinden. Dafür muss die Behandlung von Prostatitis komplex und einheitlich sein, alle Besonderheiten der Person berücksichtigen und unter der ärztlichen Aufsicht verlaufen. Für die Behandlung werden solche Methoden wie antibakterielle Therapie, Massage der Vorsteherdrüse, Physiotherapie, immunokorrigierende Therapie und Veränderung der Lebensweise eingesetzt. Nur der ganze Komplex von solchen Methoden kann zum erwünschten Resultat führen. Die Behandlung der Erkrankung ist so schwer, dass man sie nicht vernachlässigen darf.
Will man also immer gesund und sexuell attraktiv bleiben, muss man sich um die Gesundheit des ganzen Körpers sowie der Geschlechtsorgane sorgen. Dies bedeutet, keine Symptome zu ignorieren, bei kleinem Verdacht auf die Erkrankungen zum Arzt zu gehen und sich beraten zu lassen. Dies kann freilich nicht sichern, dass man allen Problemen vorbeugen kann, aber die rechtzeitige Behandlung und besonders Vorbeugung sind in der Lage die potentiellen Leiden zu minimieren und das Leben des Menschen zu erleichtern. Schweige denn, dass die Potenz wohl das Wichtigste im Leben des Mannes ist .

FacebooktwitterpinterestFacebooktwitterpinterest