Die Phasen der Liebesverhältnisse oder warum muss man die Beziehung als Kind pflegen

Die Beziehung jedes Paars ist einzigartig und kann nicht in den bestimmten Rahmen gefasst werden. Nichtsdestotrotz weisen fast alle Beziehungen etwas Gemeinsames auf: Entwicklungsmuster, Stadien oder Phasen z. B. der Verliebtheit und der Liebe selbst. Manchmal kommt die Übersättigung hinzu und die Geliebten trennen sich. Wenn es zu den irgendwelchen Problemen zwischen den Ehepartnern kommt, entscheiden sich einige – was in der Tat vernünftig ist – für den Besuch von dem Psychologen oder Familientherapeuten. Manchmal lassen sich die Probleme nicht so leicht behandeln, da es fast nie um die vollkommene Schuld des Einen und die Schuldlosigkeit des Anderen geht. Das Paar wird als ein Ganzes betrachtet, wo beide Personen die Verantwortung für sich, den Partner und die Verhältnisse im Allgemeinen tragen. Stößt man also auf beliebige Missverständnisse, ist der Grund zuerst an sich selbst zu suchen. Bevor sich man aber an den Fachmann wendet, lohnt es sich zuerst nach der möglichen Lösung des Problems mithilfe der vorhandenen Informationen zu suchen. So stellen wir die Charakteristik von drei Entwicklungsphasen jeder Beziehung dar, Wissen von denen angeblich helfen soll, das Stadium ihrer eigenen Liebesverhältnisse festzustellen, das Benehmen des Partners nachzuvollziehen und die Wege zur Versöhnung zu finden.

Alles vergeht, alles verändert sich

Die Gefühle sind auch nicht ständig und stabil, was auch immer eigene Optimisten und Anhänger der Monogamie nicht behaupten. Die Liebe weiß auch konkrete Etappen ihrer Entwicklung. So hat Frédéric Beigbeder in seinen prominentesten Roman „Die Liebe währt drei Jahre“ aufgeklärt, dass es drei Phasen der Liebesverhältnisse gibt, die ausgerechnet drei Jahren dauern. Ein anderer hervorragender Franzose und auch Schriftsteller – Stendhal unterschied 7 Etappe der Liebe: Begeisterung, Vorstellung von dem Genuss, Hoffnung, Entstehung der Liebe, Kristallisierung, Zweifel und zweite Kristallisierung. Die modernen Gelehrten vermuten, dass die tiefen Gefühle drei Stadien erleben: sexueller Trieb, geistige Anziehung und Anhänglichkeit. Wir wenden uns der populärsten Klassifikation der Entwicklungsphasen der Liebe von einem amerikanischen Wissenschaftler zu.

Phase 1. Feuer des Gelüstes

Das ist die romantischste und leidenschaftlichste Etappe der Liebe – wilder Geschlechtsverkehr und unkindliche Eifersucht. Laut den letzten Forschungen hält die romanische Liebe von 18 Monaten bis 3 Jahre an.

Gefühle. Alles, was man in dieser Periode braucht, ist das Objekt der Liebe zu sein. Die Verliebten wollen nicht essen, schlafen oder arbeiten. Alle Gedanken wirbeln sich um die zweite Hälfte. Von der Seite ähnelt das einer leichten Geistesstörung, was in der Tat fast die Wahrheit ist. Die Gelehrten haben bewiesen, die romanische Liebe kann den Symptomen nach der Neurose oder dem Zwangszustand gleichgestellt werden. Das Gehirn eines verliebten Menschen ist um diese Zeit dem Gehirn eines Schwachsinnigen mit den Störungen der Psyche ähnlich: es ist ebenso anfällig für den Kreislauf um ein Objekt. Die Liebe ist auf dieser Etappe blind. Man idealisiert den Partner, ohne seine Mängel zu bemerken.

Geschlechtsverkehr. Wofür musste die Natur die Menschen am Anfang der Beziehung blind machen? Alles ist einfach: sie müssen sich fortpflanzen und vermehren, ohne die gegenseitigen Vorwürfe zu machen, wie „Du bist ein Klotz im Bett“ oder „Wann wirst du endlich Geld verdienen?“. In der ersten Phase sind wir alle gleich: leidenschaftlich, sexuell, ungewöhnlich, erfolgreich und einmalig. Wir sind bereitwillig immer und überall sexuellen Akt zu treiben.

Geheimnis des Erfolgs: Man kann nichts unternehmen – die Natur macht alles für Sie. Sogar wenn man nicht die glanzvollen Leistungen bei Intimverkehr zeigt, wird kaum jemand das bemerken.

Phase 2. Techtelmechtel

Wenn man zum ersten Mal bemerkt, dass das Objekt der Liebe nicht ein Inbegriff aller menschlichen Tugenden ist, versucht man es vom Sockel zu stürzen. Die Enttäuschung in dem Partner kann so groß erscheinen, dass es unvermeidlich zur Trennung kommen wird. Allerdings gibt es noch eine Alternative, die des Öfteren zu treffen ist: Nachdem man den Partner aufs Neue kennen gelernt hat, sind wir bereit, sich mit seinen Nachteilen und negativen Charakterzügen abzufinden. Tief in der Seele ist es jedoch erlaubt, darauf zu hoffen, die bessere Hälfte eines Tages umzuerziehen.

Gefühle. Etwas an dem Partner irritiert und ärgert bis zum Tod, aber trotzdem zieht an. Die Verliebtheit und Leidenschaftlichkeit vergehen, die Liebe bleibt hingegen. Und das ist ganz normal. Man kann nie endlos vor der Liebe flammen, sonst gerät man früher oder später in die psychiatrische Klinik.

Geschlechtsverkehr. Die Glut der Leidenschaft lässt merklich nach. Wenn man vorher zum Frühstück, Mittag und Abendessen den Geschlechtsakt trieb, ist jetzt die Mahlzeit streng nach dem Plan. Der Rhythmus des intimen Lebens verändert sich auch. Mit der Geburt des Kindes können überhaupt unerwartete Schwierigkeiten auftreten. In den ersten sechs Wochen ist die sexuelle Beziehung das Tabu wegen der medizinischen Vorschriften. Danach vergällt die sexuelle Begierde um so mehr: Schlafmangel, Wäschewaschen, Aufräumen, Stillen, ständige Gedanken und die Sorge um das Kind verhelfen den Partnern zum langwierigen Stress und sogar Depression, was sich folglich auf dem Intimbereich widerspiegelt. Die straffen Formen und schlanke Figur kann die frisch gebackene Mutter erst nach dem Verlauf von 0, 5 – 1 Jahr wieder bekommen. Es stellt sich als sehr wichtig dabei dar, dass der Partner sie dabei unterstützt und ihre Attraktivität in seinen Augen beweist. Die Frauen fühlen sich bekannterweise nach der Geburt eher als Mütter und nicht als Liebhaberinnen.

Geheimnis des Erfolgs: Die romantische Stimmung der ersten Jahre lässt sich zurückgewinnen, wenn man den Intimverkehr lebendiger macht und etwas Neues in die gewöhnliche Routine hinzufügt. Das können Kleidung, Stellungen, unerwartete Orte für den sexuellen Akt oder Rollenspiele sein. Die stetige Neuheit der Empfindungen stimuliert die Herstellung von Dopamin – Hormon, das für die Romantik zuständig ist.

Phase 3. Freunde-Kameraden

Obwohl die Mehrheit der Romane und Lieder der Beschreibung der romantischen Phase von der Liebe gewidmet sind, ergibt sich die reife Phase in der Tat als nicht weniger wunderbar und reizvoll zu sein. Die Leidenschaft kühlt ab, verschwindet aber keinesfalls.

Gefühle. Die Beziehungen sind eher den freundlichen ähnlich. Er macht ihr die Massage, sie kratzt ihm zärtlich den Rücken. Er kauft die Tickets für Fußball, sie überredet ihn aber ins Theater zu gehen und er willigt zum Erstaunen ein.

Geschlechtsverkehr. Die Kinder sind schon fast ausgewachsen, es nähert sich die Zeit, wenn sich die Eltern viel mehr, als früher gönnen können. Mit den Intimbeziehungen kann es allerdings nicht so eindeutig stehen. Es gibt Paare, die mit dem Alter nur heiterer und unersättlicher werden. Andererseits hat die Mehrheit schon genug davon und schränkt sich auf ein paar Male pro Monat ein. Der sexuelle Akt wird zur reinen Routine, die erstaunlicherweise keinen Grund für Besorgnis darstellt. Viel mehr wird in dieser Phase die seelische Nähe geschätzt.

Geheimnis des Erfolgs: Der langwierige Stillstand im Bett kann zur emotionellen Explosion führen. Bei den Männern fällt er des Öfteren mit der Krise des mittleren Alters zusammen, wenn der Hengst über 40 ein lockeres Leben zu führen beginnt. Die Frau versucht ihrerseits die Formen und innere Unabhängigkeit zu erhalten, damit sich der Gatte davor fürchtet, sie zu verlieren. Wenn also die Frau zu ihrer Unabhängigkeit die sexuelle Erfahrung und die Neuerscheinungen aus dem Geschäft der sexuellen Spielzeuge hinzufügt, wird das Feuer der Liebe wieder flammen.

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