Mehr Sex dank Kaffee

Der Wecker klingelt, der Tag beginnt, jetzt erst einmal eine schöne heiße Tasse Kaffee und schon kann es losgehen. Wer es so macht, macht es in Sachen Potenz genau richtig. Kaffeetrinker können aufatmen. Schon drei Tassen des schwarzen Getränks reichen aus, um den Mann vor einer erektilen Dysfunktion und Potenzschwächen zu schützen. Doch was ist dran am Mythos Kaffee?

Kaffee macht müde Männer munter

Ein Forschungsteam in Texas fand heraus, daß sich der Genuß von Kaffee positiv auf die männliche Potenz auswirkt. Bereits zwei bis drei Tassen täglich würden demnach ausreichen, um gegen eine Erektionsstörung vorzubeugen, so berichtet das Nachrichtenmagazin Focus. Doch woher kommt sie, die Kraft aus der schwarzen Bohne? Ein Forscherteam an der Universität in Texas ist dieser Frage genauestens auf den Grund gegangen. Dabei kamen sie zu einem ganz erstaunlichen Ergebnis. Ihren Testberichten zufolge ist eine Dosis von 85 bis 170 Milligramm Koffein optimal, um einer erektilen Dysfunktion vorzubeugen. Das Risiko an einer Potenzschwäche zu erkranken sank bei dieser täglichen Dosis um sagenhafte 42 Prozent. Allerdings sollten es Männer mit dem Kaffeekonsum nicht übertreiben. Die Probanden, die deutlich mehr Kaffee zu sich nahmen, verringerten das Risiko auf eine Potenzstörung nur noch um 39 Prozent.

Geheimtip Koffein

Die Frage lautet nun, woher stammt die potenzsteigernde Wirkung. Das texanische Forschungsteam ist sich einig und verweist auf das im Kaffee enthaltene Koffein. Koffein entspannt und lockert die Muskulatur. Zudem wird der Kreislauf angeregt – eine Wirkung, die bereits vielen Kaffeegenießern bekannt sein sollte. Koffein reinigt und entspannt die Arterien im Körper. Das Blut kann somit besser fließen, auch in den Penis. Diese geförderte Durchblutung wiederum ist ausschlaggebend für eine Erektion. Männer sind also gut damit beraten, jeden Tag mit ihrem Morgenkaffee zu beginnen.

Wer keinen Kaffee mag

Allerdings gibt es auch einen Haken. Die Forscher geben zwar an, daß Kaffee gut geeignet ist, um einer Impotenz vorzubeugen, dies jedoch nicht für jeden gleichermaßen gilt. Während übergewichtige Männer noch großzügig zum Kaffee greifen können, müssen Diabetiker leider darauf verzichten. Und Diabetes ist eine der Hauptursachen für die erektile Dysfunktion. Hinzu kommt, daß nicht jeder ein Fan von dem bitteren Gebräu ist. Selbst mit viel Milch und Zucker ist Kaffee nicht jedermanns Sache. Was viele jedoch nicht wissen, Koffein steckt nicht nur in Kaffee. Alternativ kann auch zu Schwarzem und Grünen Tee gegriffen werden. Das darin enthaltene Tein (Tee-in ausgesprochen) ist exakt das gleiche wie Koffein, heißt nur anders, weil es eben im Tee steckt. Zudem gibt es viele Lifestyle Getränke und Säfte, die mit Koffein angereichert werden. Wer allerdings ganz auf Nummer sicher gehen will, der kann sich auch aus der Apotheke Koffeintabletten holen. Diese sind rezeptfrei erhältlich. Vor allem Studenten greifen häufig auf das tablettenförmige Koffein zurück, tun dies allerdings weniger aus Sorge um ihre Potenz, als aus der Notwendigkeit, bei der nächsten Prüfung die volle Leistung und Aufmerksamkeit erbringen zu können. Übertreiben sollten Sie es aber nicht mit den Tabletten, denn wie auch beim Kaffee, so hat das Koffein auch in dieser Form bei übermäßigem Verzehr eine abführende Wirkung.

Welche Lebensmittel helfen auch?

Wer sich mit dem Koffein, ganz gleich in welcher Form auch immer, so gar nicht anfreunden kann, der braucht den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Auch andere Mittel aus der Getränkeabteilung können hilfreich dabei sein, der Manneskraft unter die Arme zu greifen. Aufjubeln können jetzt alle Biertrinker, ja, Bier ist gut für die Potenz – allerdings nur in Maßen, versteht sich. Der beliebte Gerstensaft steht ebenfalls auf der Liste der Getränke, die sich positiv auf die Manneskraft auswirken. Zwei Gläser Bier am Tag sollten allerdings genügen. Das Bier ist wie eine Spülung für die Arterien. Es hält die Blutbahnen sauber und beseitigt alle Ablagerungen. So kann es zu keinen Verstopfungen kommen und das Blut bleibt besser im Fluß. Natürlich sollten Männer dies nicht als Ausrede benutzen, um von nun an mit den Kumpels zechen zu können, denn das Bier hat auch seine Schattenseiten. Bier im Übermaß sorgt für einen unattraktiven Bierbauch und was bringt die größte Manneskraft, wenn sich keine Frau findet, die sich daran erfreuen will? Außerdem ist zu viel Alkohol ein echter Lustkiller. Während er sich enthemmt und sexy fühlt, hat das beste Stück einen Durchhänger. Alkohol ist nicht die richtige Basis für guten Sex. Zudem sind nur die wenigsten Frauen davon angetan, die Ausdünstungen einer Brauerei ertragen zu müssen, während sie sich dem Liebesspiel hingeben. Weitaus weniger unromantisch dagegen ist die gute alte Wasserflasche. Vor allem Männer sollten nach dem Sex mindestens zwei Gläser Wasser trinken, um den Flüssigkeitshaushalt in ihrem Körper wieder herzustellen. Beim Sex geraten die meisten Männer ins Schwitzen, der Körper verliert an Flüssigkeit, nicht zuletzt auch durch den Samenerguß. Wasser ist jedoch eine Grundvoraussetzung, um als Mensch funktionieren zu können, auch im Bett. Die Durchblutung spielt bei einer Erektion die entscheidende Rolle. Ist das Blut jedoch zu dick, weil der Körper an Flüssigkeitsmangel leidet, so kann es nicht richtig fließen und der Penis versteift nicht. Vor dem Sex wie auch danach sollte ein Schluck Wasser immer bereitstehen. Alternativ erfüllen auch isotonische Getränke diesen Zweck und haben zudem den Vorteil, daß sie auch die verbrauchten Salze und Mineralstoffe wieder mitbringen.

Wenn die Lust zum Frust wird

Die Forschung hat inzwischen viele Mittel und Wege gefunden, dem Manne wieder zu seiner jugendlichen Kraft zu verhelfen, auch im Alter. Der Trend geht immer mehr zu natürlichen Helfern. Ein Segen ist es, wenn immer wieder Möglichkeiten entdeckt werden, die von jedem einfach umgesetzt werden können. So zum Beispiel beim Kaffee. Er ist überall erhältlich, läßt sich gut in den Alltag integrieren und schmeckt. Glücklich ist der, bei dem es funktioniert. Allerdings gibt es auch viele Männer, die nicht mehr auf diese Art von Helfern zurückgreifen können. Bei einer schweren erektilen Dysfunktion reichen Kaffee und andere Hausmittel längst nicht mehr aus. Die Ursachen müssen jedoch vorab gründlich geklärt und untersucht werden, bevor Mann zu härteren Methoden greift. Ärzte kennen das Problem gut, wenn die Lust auf einmal in Frust umschlägt. Beinahe jeder Mann hat früher oder später einmal mit einer Erektionsstörung zu tun. Die Gründe sind dabei ungemein vielfältig. Typischerweise tritt das Problem erst ab dem vierzigsten Lebensjahr auf. Inzwischen jedoch sind auch immer mehr jüngere Patienten davon betroffen. Die Hauptursache ist dabei der Streß. In diesem Fall raten auch Ärzte neben einem Lebenswandel mit mehr Entspannungsphasen zu potenzsteigernden Mitteln wie Viagra und Co.. Wenn keine körperlichen Beschwerden vorliegen, die die erektile Dysfunktion ausgelöst haben, so ist Viagra oftmals das Mittel der Wahl. Doch neben dem bekanntesten aller Potenzmittel gibt es längst zahlreiche weitere Präparate wie Cialis und Levitra, die dem Platzhirsch in einigen Punkten längst den Rang abgelaufen haben. Für welches Produkt Männer sich entscheiden, hängt von ihnen selbst und ihren eigenen, individuellen Vorlieben ab. Denn jedes Präparat hat seine Vorzüge. Während die einen besonders schnell wirken, punkten andere durch ihre enorm lange Wirkungsdauer. Wieder andere können in minimalen Dosen jeden Tag eingenommen werden und sorgen so für ein beschwerdefreies und ganz spontanes Sexleben. Eine Grundregel sollten jedoch alle Betroffenen vorab beachten. Potenzmittel, in welcher Form auch immer, sind Medikamente mit Nebenwirkungen und sollten immer nach einer Absprache mit einem Arztes genommen werden. In vielen Fällen kann ein Gespräch mit dem Mediziner bereits ausreichend sein, um den Druck zu nehmen. Auch dann ist noch Zeit, zu natürlichen potenzsteigernden Mitteln wie Kaffee oder Bier zu greifen.

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