Jetzt spricht die Paartherapeutin

Die Clubs der Bundesrepublik sind voll, in Ü30 und Ü40 Partys suchen auch ältere Damen und Herren nach dem passenden Deckel oder Topf und im Netz boomen die Singlebörsen. Es scheint, als ob feste und langjährige Beziehungen heutzutage mit der Lupe gesucht werden müssten Und tatsächlich ist es so. Die Zahlen, die das statistische Bundesamt Jahr für Jahr veröffentlich, sind betrüblich. Jede dritte Ehe wird irgendwann geschieden, mehr als 37 Prozent der Haushalte in Deutschland sind Single-Haushalte. Die Menschen sind offenbar beziehungsunfähig geworden. Dabei ist es gar nicht so schwer, eine glückliche Beziehung zu führen. Allerdings nur, wenn man einige Regeln kennt, welche etwas Paartherapeuten immer und immer wieder predigen.

Die wichtigste Regel: Miteinander reden!

So innig die Beziehung auch ist, die Gedanken eines anderen Menschen kann keiner lesen. Es gilt in einer Beziehung also, miteinander zu reden und vor allem, dem Partner zuzuhören. Man sollte dem Partner seine Wünsche und Bedürfnisse ebenso offen sagen wie die Ängste und Befürchtungen, damit er sich darauf einstellen kann. Und denke daran, dass dies keine einmalige Sache ist. Im Gegenteil. Menschen ändern sich, die Wünsche und Bedürfnisse eines Menschen sind nicht in Stein gemeißelt, sondern wandeln sich mit der Zeit. Wartet nicht, bis sich Frust aufstaut, weil der Partner nicht adäquat auf euch eingehen kann, weil er nichts von euch weiß. Darunter leidet im Streit nur das Porzellan, sondern auch eure Beziehung. Also denkt daran: Reden und zuhören!

Geheimnisse des Sports

Für einen weiteren Rat schauen wir in die Welt des Mannschaftsports, in welchem Menschen im Team zusammen arbeiten. Nichts anderes ist eine Beziehung. Du und dein Partner, ihr lebt und arbeitet zusammen, jeden Tag. Und was ist das beste Team? Richtig. Das Team, in welchem sich alle Spieler genau kennen, auch manchmal ihre individuellen Interessen zurückstellen und perfekt interagieren. Das ganze Team stellt sich einer Herausforderung gemeinsam, wird die Herausforderung nicht bewältigt, ist nicht ein einziger Spieler dafür verantwortlich, sondern das ganze Team. Lernt also, in allen Belangen zusammen zu arbeiten.

Keine überzogenen Erwartungen und Vergleiche mit anderen Menschen

Die heutigen Generationen der jungen Erwachsenen wurde mit einer Sache sozialisiert, die sie stark geprägt hat – mit der kitschigen und idealisierten Welt der Disney-Filme, die in jedem Kinderzimmer zu finden sind. Allerdings hat diese Sozialisation den Kindern und Jugendlichen eine rosarote Brille aufgesetzt, die mit der realen Welt kaum etwas zu tun hat. Geht nicht mit dieser Brille und überzogenen Erwartungen an eure Beziehung. Zwischenmenschliche Beziehungen sind keine hyperromantische Disney-Phantasie, denn Menschen haben Ecken und Kanten. Und versucht auch nicht, eure Beziehung mit anderen Beziehungen in eurem Umfeld zu vergleichen. Menschen sind individuell, genau wie Beziehungen. Die anderen haben mehr Geschlechtsverkehr und mehr Spaß? Man kann viel erzählen und zumeist sieht man die anderen Menschen und Beziehungen nur in einem Bruchteil der Zeit und an der Öffentlichkeit, in der sich Menschen anders geben als gewohnt. So sieht man mehr den Schein als das Sein.

Die Unterschiede respektieren

Gleich und gleich gesellt sich gern, heißt es im Volksmund und tatsächlich ist es so. Gemeinsame Interessen, Wünsche und Bedürfnisse sind gut in einer Beziehung, da es weniger Reibereien gibt, die zu einem Streit ausufern könnten. Allerdings sind und bleiben beide Partner in einer Beziehung Individuen, die eigene Interessen sowie Wünsche und Bedürfnisse haben. Diese Unterschiede sollten respektiert werden. Man muss nicht immer unbedingt zustimmen, doch einige Dinge sollten toleriert werden. Und jeder Partner kann von diesen Unterschieden profitieren, denn nur durch neue Dinge lernt man dazu und entwickelt sich weiter.

Konflikte zulassen und davon profitieren

So harmonisch eine Beziehung auch ist, Streit gibt es immer einmal. Das ist ganz normal und sollte auch nicht überbewertet werden. Lasst den Konflikt zu, aber geht bewusst damit um. Es bringt nichts, auszurasten und das Porzellan als Wurfgeschoss zu verwenden. Drohen die Gefühle zu stark zu werden, sollte man durchatmen, aus der Situation herausgehen und eine kurze Bedenkzeit für sich ausbitten. Danach sollten alle Probleme ruhig und klar auf den Tisch gelegt werden. Geht fair mit eurem Partner um und bedenkt, dass ihr auch nicht ohne Fehler seid und eventuell auch einen Anteil an dem Konflikt habt. Schluckt auch bei eventuellen Problemen euren Groll nicht herunter, sondern geht offen damit um. Wird der Ärger immer heruntergeschluckt, staut er sich auf und es kommt zum großen Knall, der die Beziehung gefährdet. Und was ist schöner als nach einem Streit zwischen die Laken zu hüpfen und die Emotionen beim Verkehr herauszulassen. Wenn der Stress dazu geführt hat, dass die Erektion ausbleibt, hilft eine Viagra oder ein Kamagra Oral Jelly. Sucht nun aber nicht nach Konflikten, um Verkehr zu haben.

Auch mal nachsichtig sein

Die Zahnpastatube ist mal wieder offen oder der Toilettendeckel ist nicht heruntergeklappt? Sicher, das ist ärgerlich, wenn es gehäuft vorkommt. Aber seht diese Dinge als das, was sie sind: kleine ärgerliche Angelegenheiten, aber im Grunde unwichtig. Es bringt nichts, deswegen einen Streit vom Zaun zu brechen, es wird damit nur sinnlos Energie verbraucht. Sprecht es ruhig an, sagt, dass es euch ärgert und vergesst die Kleinigkeiten am besten wieder. Vergessen, nicht herunterschlucken und aufstauen lassen. Denn dies führt nur zu sinnlosen und unproduktiven Streits. Streit kann zwar produktiv für eine Beziehung sein, wenn er richtig geführt wird und es um relevante Dinge geht. Doch zu viele Streits, die noch dazu um Kleinigkeiten geführt werden, belasten die Beziehung und führen schlussendlich zur Trennung.

In der Ehe: Erinnert euch, was ihr versprochen habt

Eine Beziehung durchlebt Höhen und Tiefen, an denen die Beziehung wachsen kann, wenn man produktiv damit umgeht. Manchmal scheinen die Herausforderungen allerdings wirklich überwältigend. Denkt in solchen Situationen immer daran, welches Versprechen Ihr eurem Partner zu eurer Eheschließung gegeben habt: „in guten wie in schlechten Zeiten, bis dass der Tod scheidet“. Dabei handelt es sich nicht um leere Worte, dieses Eheversprechen ist bindend, denn Versprechen hält man. So schwer es auch scheint, euer Partner verlässt sich auf euch und euer Versprechen. Übernehmt euren Teil der Verantwortung in eurer Beziehung und tretet dafür ein. Nur zusammen kann die Herausforderung gemeistert werden. Noch einmal: Ihr bildet ein Team, in Höhen und Tiefen bis dass der Tod euch scheidet.

Die schönste Nebensache der Welt nicht vergessen

Klar, Geschlechtsverkehr macht Spaß. Doch er ist mehr als die schönste Nebensache der Welt. Nein, nicht weil Kinder die Folge sind. In unseren postmodernen Gesellschaften ist aufgrund der Vielzahl der Verhütungsmittel der Geschlechtsverkehr weitgehend von der Zeugung von Kindern entkoppelt. Der Verkehr wird heutzutage bewusster zur Zeugung eines Kindes eingesetzt. Nein, die schönste Nebensache der Welt ist auch der beste Kitt für eine Beziehung. Auch hier gilt: Wünsche und Bedürfnisse ändern sich mit der Zeit. Der Verkehr mit 40 Jahren ist in der Regel nicht mehr der Verkehr, den man mit 20 Jahren hatte. Und wie auch sonst in der Beziehung gilt: Kommunikation ist alles. Formuliert eure Wünsche und Bedürfnisse, wenn sie sich geändert haben, damit sich der Partner darauf einstellen kann. Und weit eure Partnerin ein, wenn es bei euch im Bett nicht mehr richtig läuft. Sie wird euch nicht weniger achten oder euch gar als halben Mann ansehen. Im Gegenteil, sie wird euch helfen. Und schließlich kann eine erektile Dysfunktion heutzutage mit Cialis, Levitra oder Kamagra Oral Jelly behandelt werden. Diese Präparate sind sehr zuverlässig, so dass ihr auch im Bett weiterhin Beziehungspflege treiben könnt.

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