Die Tomaten retten die männliche Potenz

Lange Zeit streiten sich die Wissenschaftler darüber, welches Produkt am nützlichsten für sexuelle Gesundheit des Mannes ist. So werden die Kürbiskerne, Johannisbeeren, Grapefruits, grüner Tee und Erdnüsse als beste Aphrodisiaka und Erreger guter Potenz genannt. Ein neues Mitglied dieser Liste kann auch die Tomate sein, die ebenso Anspruch auf den Titel der nützlichsten Gemüsesorte erhebt. Jedoch galt die Tomate sehr lange als ziemlich giftig und man versuchte ab und zu, mit ihrer Hilfe jemanden Unerwünschten zu vergiften. Interessant ist es auch, wie dieser Irrtum so lange in den Köpfen der Menschen herrschte, da der Gebrauch dieses Produkts innerhalb einer langen Weile überhaupt verboten wurde. Die Wahrheit liegt wirklich darin, dass nur der Stengel der Tomate als giftig gilt, und keinesfalls seine Frucht. Trotzdem wurde sie noch im Mittelalter von den Gärtnern als dekorative exotische Pflanze angebaut. Erst am Ende des 17 Jh.. wurde das erste Rezept eines Gerichts aus Tomaten in dem kulinarischen Buch mit Verweis auf die spanischen Köche veröffentlicht.

Zusammensetzung von Tomaten

Die Tomaten enthalten eine große Menge an Beta-Karotin bzw. einem Antioxidans, das das Immunsystem stärkt und die Elastizität der Haut und anderer weichen Gewebe des Körpers aufrechterhält. Darüber hinaus sind sie an Flavonoiden, Vitamin E und Kalium reich, was sich als äußerst wichtig für die Gesundheit des Herz-Kreislaufsystems ergibt. Eine Tomate der mittleren Größe beinhaltet die Hälfte der empfohlenen Norm an Vitamin C. Es gibt fast keine gesättigten Fette und praktisch kein Salz, Stärke oder Zucker, d. h. diese rötliche Gemüsesorte ist im Grunde genommen von allem frei, worauf man der Meinung von Ernährungsberatern nach verzichten sollte. Dazu können sie mit ihrer Fülle an für die Verdauung nützlicher Ballaststoffe und glykämischem Index prahlen. Damit sind die Vorteile der Tomaten noch nicht zu Ende. Die mächtigste Waffe, mit der die Natur die Tomaten beschenkt hat, stellt das Antioxidans Lykopen – ein Pigment dar, das den reifen Früchten rote Farbe verleiht. Alleine ein Molekül von Lykopen ist im Stande, 13 freie Radikale zu neutralisieren, die bei ihrer Anhäufung im Körper zu den Krebstumoren führen mögen. Zum Vergleich kann man erwähnen, dass ein Molekül von Beta-Karotin lediglich 7 freie Radikale bekämpfen kann. So ist es nicht erstaunlich, dass die Ärzte empfehlen, von 5 bis 8 mg Lykopen täglich einzunehmen (1 Kilo reifer dunkel-roter Tomaten enthält ungefähr 50 mg).

Der Weg zum Herzen des Mannes liegt durch….die Tomate

Der tägliche Konsum von Tomaten und Tomatensaft verbessert die Funktion des Herz-Kreislaufsystems und beugt der Atherosklerose und Venenentzündung vor, so die Mediziner. Die Vertreter des Rowett Institute (Aberdeen, Schottland) haben die Säfte von 17 Obst- und Gemüsesorten untersucht, um zu klären, inwiefern effektiv sie das Blut verdünnen und die Entstehung der Thromben verhindern. Der Tomatensaft ist im Endergebnis der absolute Gewinner in diesem „Wettbewerb“ unter Obst und Gemüse geworden.

Sexuelle Gesundheit der Männer

Die Wissenschaftler aus Harvard University (USA) haben im Jahre 1986 46 Obst- und Gemüseprodukte zum Zweck erforscht, inwiefern effizient sie für die Vorbeugung des Krebses der Vorsteherdrüse eingesetzt werden können. An die Spitze stehen also 4 Lebensmittel: Tomatensaft, frische Tomaten, Tomatensoße und Tomatenpüree. Die Wahrscheinlichkeit der Krebsentstehung bei den Männer, die 10 Portionen dieser Lebensmittel täglich verzehren, war um 30 % weniger, als bei denen, die sich auf eine Portion beschränkt oder gar keine Tomaten gesessen haben. Überdies sind die Tomaten (präziser gesagt, schon erwähntes, zauberhaftes Lykopen) in der Lage die Qualität des männlichen Erzeugungsmaterials bzw. des Spermas zu verbessern, indem die Chance der erfolgreichen Empfängnis um 36 % wächst.

Die Tomaten für die Verbesserung der männlichen Potenz

Noch die indischen Stämme haben die Tomaten für die Vergrößerung der Potenz angewendet. Die Tomaten üben ganz wohltuende Wirkung auf die Funktion der Geschlechtsdrüsen aus. Nicht umsonst haben die Franzosen sie als Apfel der Liebe – „la pomme de l’amour„ genannt.

Haben Sie Probleme mit dem Übergewicht

Die Tomaten leisten die unersetzliche und unvergleichbare Hilfe beim Abnehmen. Warum zollen die Diätberater immer wieder diesem Lebensmittel ein Lob? Es liegt daran, dass sie dank dem niedrigen Gehalt an Kalorien dem Körper die Zunahme am Gewicht nicht erlauben. Es lohnt sich den Männern im Alter von 27 – 30 Jahren, sie in großen Mengen in das Essen hinzuzufügen, wenn sie die Entstehung eines Bierbauches schon beobachten. Er droht eigentlich mit der Fettsucht, die ihrerseits die Erkrankungen vom Herzen, Atrophie der Muskelmasse, krummen Rücken, Apathie und Impotenz nach sich zieht. Darüber hinaus hat die Tomate in ihrer Zusammensetzung die Ballaststoffe, die ihn zu der Spitze der besten Obstsorten rücken. Sie verbessern die Verdauung und normalisieren den Stuhlfang. Der Körper wird sanft gereinigt und das Essen nicht angesammelt. Dazu kommt es nicht zum Eitern und Gären. Die Reste werden leicht ausgeschieden und nicht als Fette abgelagert. Das Cholin – noch eine Substanz in der Tomate – hilft die Stoffwechselprozesse in der Leber zu normalisieren. Es senkt die Zahl der Fette und die Menge von Cholesterin. Dazu klingt es besonders gut angesichts der Tatsache, dass die Probleme mit der Leber sehr oft viel Sorgen den Vertretern des starken Geschlechts bereiten. So wird es den Anhängern des gegrillten Fleisches empfohlen, es immer in Kombination mit gedämpften oder frischen Tomaten zu konsumieren. Um so mehr können sie zusammen zubereitet werden. Es sei erwähnt, dass die Tomaten dazu sehr nahrhaft sind. Wenn der Mensch eine Diät hält, erweist es sich als besonders nützlich. Denn das Hungergefühl regt viele Übergewichtigen dazu an, den Kampf gegen die überflüssigen Kilos auf die Pause zu stellen. Die Tomaten können also in diesem komplizierten Unterfangen wirklich helfen.

Die Sicht und Wunden

Das in den Tomaten enthaltene Antioxydans Lutein verhindert die altersbedingte Makuladegeneration und hilft uns, die Sehschärfe zu erhalten. Dazu gelten die Tomaten als sehr gutes Mittel für die Heilung der Kratzwunden und Geschwüre. Es reicht einfach die halbierte Tomate an den verletzten Ort anzulegen. Der Tomatensaft verfügt über wunderbare bakterientötende und antiseptische Wirkung. Bei den Brandverletzungen muss man ein Drittel vom Glas Tomatensaft mit dem Eiweiß vermischen und sofort an die Wunde anlegen. Oben ist es auch das fixierende reine Band zu festigen. Dies hilft den Schmerz zu verringern und den Wiederherstellungsprozess der Haut zu beschleunigen.

Wie viel Tomaten darf man essen?

Die Tomaten sind kalorienarm und man kann sie ohne Weiteres in die Diätkost hinzufügen, wenn freilich keine Kontraindikationen vorhanden sind. Dank der reichen Zusammensetzung an Vitaminen und Mineralien sind die Tomaten eine perfekte Hilfe im Kampf gegen das Übergewicht. Diese Obstsorte ist eine geeignete Komponente für viele Gerichte wie Ketchup, Soße, Salat und Suppe. Die Tomaten werden gleichermaßen gebraten, wie gekocht, konserviert oder sogar in Scheiben getrocknet. Die echten Feinschmecker finden ihren Geschmack sehr erlesen, da sie viel Fantasie und Schlagfertigkeit zulassen.

Die Gegenanzeige von Tomaten

Die Ärzte warnen die an der Urolithiasis leidenden Patienten vor dem übermäßigen Konsum der Tomaten, sonst können sie als harntreibendes Mittel die Steine treiben. Das Resultat ist unvorhersehbar, wenn man ihre Größe nicht kennt, da sie unterwegs in dem Gallengang stecken bleiben können. Falls man an der Hypertonie, den Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems oder Nieren leidet, ist es nicht empfohlen, die eingemachten, konservierten oder eingesalzten Tomaten zu essen. Sie begünstigen die Bildung der Steine in der Blase und den Nieren. Ein letzter Moment: Die Tomaten lassen sich mit Brot, Fleisch, Fisch oder Eiern nicht vereinbaren. Zwischen der Einnahme dieser Lebensmittel und den Tomaten müsste man die zeitlichen Abstände von ein paar Stunden machen.

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