Die Angebetete überzeugen

Manchmal kann es so einfach sein. Ganz gleich, wo man ist, in der Bücherei, in einer Bar, im Club oder auf der Straße und legt es noch nicht einmal darauf an, jemanden kennenzulernen, und auf einmal läuft einem das wunder schönste Wesen über den Weg, das man je gesehen hat. Und das Interesse beruht auf Gegenseitigkeit. Ein zufälliger Griff nach demselben Buch oder Getränk, ein flüchtiger Blick in die Augen und schon entfaltet sich hinter der Stirn der romantischste Film und – um einmal klassisch und kitschig zu sein – der Himmel hängt voller Geigen und Harfen. Liebe auf den ersten Blick ist mehr als ein Mythos, passiert allerdings vergleichsweise selten. Die Angebetete muß vielmehr überzeugt werden. Und so gelingt dies.

Männer sind polygam …

Auf dem Markt der Singles haben es Frauen und Männer heutzutage nicht leicht. Mit der sexuellen Revolution, die in den 1960er Jahren ausgerufen wurde, sollte den Menschen die sexuelle Befreiung gebracht werden. Stattdessen geschah das Gegenteil, was bei näherer Betrachtung auch verständlich ist. Klar, was die Moral vor der sexuellen Revolution über den Sex zu sagen hatte, mag sicher auch ihre Fehler gehabt haben. Sie hat die evolutionären Instinkte der Menschen bezüglich Sex begrenzt und die Beziehungen der Menschen in geregelte Bahnen gebracht. Mit der sexuellen Revolution wurde an den Instinkt der Männer appelliert, welche polygam veranlagt waren. „Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment“ und weitere Sprüche propagierten die freie Liebe und viele Männer rieben sich die Hände, weil sie dachten, die Frauen seien ebenso polygam. Der Irrtum konnte nicht größer sein.

… Frauen sind hypergam

Denn Frauen sind hypergam, nicht polygam. Das heißt, sie haben zwar auch nichts dagegen, im Laufe des Lebens mehrere Sexualpartner zu haben. Doch anders als die Männer, denen es darauf ankommt, ihr Erbgut möglichst weit zu verbreiten, wählen Frauen genau aus und trachten danach einen Mann zu bekommen, der in der sozialen Hierarchie möglichst weit oben steht, um in der Hierarchie herauf zu heiraten und für die Nachkommen einen Erzeuger zu finden, der möglichst für sie sorgen kann. Hinzu kommt, dass seit Urzeiten die Männer um die Frauen werben und die Frauen entscheiden, mit wem sie Sex haben, auch wenn es vielen Männern nicht gefällt.

Statt mehr Sex weniger Sex

Das Resultat ist also weniger Sex statt mehr Sex. Viele Frauen scharen sich um die wenigen Alphamänner, die entweder die Situation ausnutzen und mit so vielen Frauen wie möglich schlafen oder mit einer Frau monogam sind. Sehr viele Frauen kommen also nicht mit einem solchen hoch stehenden Mann zusammen oder können ihn nicht halten und bleiben Single, da sie die anderen Männer ignorieren, weil sie auf den hochstehenden Mr. Right hoffen und warten. Und zahlreiche Männer bleiben auf der Strecke, da nur wenige Frauen verfügbar sind und die Konkurrenzsituation auf dem Markt sehr hoch ist. Mann muß also einiges dafür tun, die Angebetete auf sich aufmerksam zu machen und sie zu überzeugen.

Es ist unmöglich, feste Regeln aufzustellen

Es gilt also, sich zu schmücken, um den Frauen aufzufallen. Aber dezent, den eitle Gockel will auch keine Frau. Die Regeln auf dem Parkett des Flirtens sind dabei nicht fest, sondern ändern sich wie alle Moden, was es nicht einfacher macht, allgemeingültige Regeln aufzustellen. Zudem ist der persönliche Geschmack der Frauen von Frau zu Frau verschieden. Es gilt daher also, den Geschmack der Angebeteten im Vorfeld in Erfahrung zu bringen, um sie passend bezirzen zu können.

Selbstbewußtsein und Empathie

Auf eines stehen aber alle Frauen in der Regel: Auf selbstbewußte Männer, die wissen, was sie wollen, aber auch Rücksicht darauf nehmen, was die Frau will. Männer mit Empathie sind also gefragt, keine Aufreißertypen. Klar, auch die haben ein gewisses Maß an Empathie, sonst würden sie nicht so viele Frauen ins Bett bekommen können. Doch sie nutzen ihre Empathie ausschließlich dafür ihre eigenen Interessen zu befriedigen, was die Frauen auch schnell merken.

Ratgeber oder gar Pick Up Anleitungen sind nicht nötig

Und um Selbstbewußtsein aufzubauen, benötigt ihr keine Ratgeberbücher oder gar Anleitungen sogenannter Pick Up Artists, die aus den Männern ebensolche Aufreißertypen machen, die nicht selten misogyn werden und Frauen verachten und nur ausnutzen. Konzentriert euch lieber auf eure Stärken, mach euch eure positiven Eigenheiten bewußt. Denn genau die sind es, die euch einzigartig und so wertvoll und liebenswert machen.

Geht auf ihre Wünsche und Bedürfnisse ein

Doch wie zeigt man Empathie? Wie bereits erwähnt, sollte Mann sich vorher Gedanken machen und in Erfahrung bringen, für was sich die Angebetete interessiert und dementsprechend das Programm für die erste Verabredung zu planen. Ist das Programm auf ihre Interessen abgestimmt, wird sie begeistert und von eurer Empathie überzeugt sein. Ob ein Treffen im Club oder im Kino, alles ist erlaubt, nichts muß. Doch eines sollte bedacht werden. Wenn man nur zu lauter Musik tanzt oder im Kino nebeneinander sitzt, lernt man sich nicht kennen. Es wäre also gut, vor dem Club oder nach dem Kino noch etwas essen zu gehen, um sich zu unterhalten. Stellt hierbei die richtigen Fragen, geht auf sie und ihre Bedürfnisse ein, allerdings ohne mit der Tür ins Haus zu fallen.

Sport steigert das Selbstbewußtsein

Ein guter Tipp für den Aufbau des Selbstbewußtseins ist zudem Sport. Sportliche Erfolge zeigen, daß man erfolgreich ist, was das Selbstbewußtsein steigen läßt. Zudem mögen viele Frauen beim Mann einen starken, sportlichen Körper und schauen Männern mit einem solchen Körper gern hinterher. Geht mit offenen Augen durch die Welt und genießt diese Blicke, sie sind Balsam für Seele und Selbstbewußtsein. Übertreibt es nur nicht, nicht wenige Frauen können mit übertriebenen Muskelbergen nichts anfangen und stehen vielmehr auf Natürlichkeit. Regelmäßiger Sport sollte dennoch auf dem Zeitplan stehen, da er gesund hält und die Lebensqualität steigert.

Die Königsdisziplin zwischen den Laken

Die ersten Verabredungen sind grundlegend, doch noch nicht alles. Die Angebetete endgültig von sich zu überzeugen, ist ein langer Weg. Wer glaubt, bereits am Ziel zu sein, wenn sie zustimmt, mit euch ins Bett zu gehen, ist der Weg noch nicht zu Ende. Frauen sind in sexuellen Dingen heutzutage auch sehr selbstbewußt und fordern ihre Wünsche und Bedürfnisse im Bett selbstbewußt ein. Bekommt jetzt aber keine Panik, weil ihr denkt, ihr solltet wie die Stecher in Pornos aufdrehen. Das ist das Gegenteil von dem, was die Angebetete möchte. Auch hier gilt: Geht auf ihre Wünsche und Bedürfnisse ein. Allerdings sollten die eigenen Wünsche nicht vergessen werden, denkt auch ein wenig an euch. Keine Frau will einen Pantoffelhelden, der zu allem Ja und Amen sagt.

Kleine Helferlein

Achtet darauf, wie ihr Körper reagiert. Zieht sie sich zurück, ist etwas unangenehm. Also krabbelt im Bett nicht hinterher, sondern versucht etwas anderes. Streckt sie euch ihren Körper entgegen, zeigt sie damit, daß ihr auf dem besten Weg seid. Solltet ihr einige Probleme beim Sex haben, helfen vielleicht Präparate wie Viagra, Kamagra, Cialis oder Levitra, um die Potenz zu verbessern. Aber bitte nur nach Rücksprache mit dem Arzt. Ist die letzte Kür im Bett erfolgreich absolviert, ist die Angebetete sein.

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