So lernt ihr das Leben wieder zu lieben

Nicht immer lebt man das Leben in Watte eingepackt und wie auf Wolken. Schwierigkeiten und Herausforderungen lauern an jeder Ecke. Stress im Beruf, eine Trennung vom Partner oder der Verlust eines geliebten Menschen – diese Tiefpunkte im Leben können einen Menschen zeitweilig niederwerfen und schlechte Laune bereiten. Doch es gilt, nicht liegen zu bleiben, sondern wieder aufzustehen. Denn wie ein berühmtes Sprichwort sagt, macht uns härter, was uns nicht umbringt. Und mit einigen wenigen Handlungen und Schritten kann man lernen, das Leben wieder zu lieben und es als lebenswert zu begreifen. Mit unseren Tipps kommt ihr sicher wieder auf die Beine.

Einfach einmal eine Pause beim Meckern zu machen

Manchmal ist die Welt nicht so schlecht wie angenommen, sondern nur die eigene Haltung und selbstinduzierte Sicht auf die Welt. Wer sich die ganze Zeit über irgendetwas beschwert, hat natürlich zwangsläufig eine negative Weltsicht, obwohl die kritisierten Dinge im Grunde gar nicht so schlimm sind, sondern oftmals unwichtig oder sogar positiv, wenn man seine Sicht auf die Dinge ändert. Also haltet euch mal zurück und macht eine Pause beim Meckern. Ihr werdet sehen, wie sich eure Sicht auf die Welt ändern wird, wie ihr mit jedem Tag gelassener werdet und die Dinge entspannter angeht. So gehen euch die täglichen Arbeiten leichter von der Hand und ihr erhaltet euer Glück und die Lebensqualität zurück.

Über die Dinge lachen und sie produktiv nutzen

Noch effektiver als die Dinge mal einfach Dinge sein zu lassen, ist es, einen gesunden Humor zu entwickeln und über die Dinge zu lachen? Die Kollegin schimpft über die uneffektiven Strukturen auf der Arbeit? Schaut sie euch mit Humor an, damit sie ihre schlechte Laune nicht auf euch überträgt. Sieht sie nicht aus wie ein kleiner Rohrspatz wie sie so dasitzt und vor sich hin schimpft? Euch ist beim Abwaschen ein Glas oder Teller auf den Boden gefallen und zerbrochen? Dann sammelt die Scherben auf – Vorsicht, nicht schneiden – nehmt euch eine feste Unterlage und klebt sie auf. Betätigt euch künstlerisch. Und wer weiß, vielleicht ist dies der Beginn einer erfolgreichen Karriere in der Kunstwelt?

Sich selbst etwas Gutes tun

Nehm euch die Zeit und tut euch etwas Gutes, ganz gleich, was es auch ist. Dabei muss es nicht unbedingt eine kostspielige Weltreise oder das teure Spa sein. Man muss je nach Geschmack noch nicht einmal Geld ausgeben. Ein Spaziergang im Wald oder eine Wanderung auf einen Berg kann die Lebensgeister ebenso wecken wie in einen kühlen Berg- oder Waldsee zu springen und eine Runde zu schwimmen. Man kann natürlich auch ein wenig Geld ausgeben und sich etwa die Jacke kaufen, auf die man schon länger ein Auge geworfen hatte. Oder einmal ausgehen und schön essen. Im Museum kann man einen ganz anderen Blick auf die Welt bekommen. Und wer es etwas wilder mag, tanzt eben einmal wieder eine Nacht im Club durch.

Anderen etwas schenken

Noch wichtiger als sich selbst etwas Gutes zu tun, ist es manchmal, anderen Menschen Gutes zu tun. Die Dankbarkeit, die ihr erhaltet, wird eure Stimmung gleich heben und sie nachhaltig verbessern. Wer ist etwa nicht schon einmal bei den erfreut blitzenden Augen des Nachwuchses dahingeschmolzen, weil ihm eine kleine, überraschende Gabe überreicht wurde? Oder wenn der Freundin oder Frau ohne einen Anlass ein Blumenstrauß überreicht wurde? Bei misstrauischen Freundinnen, solltet ihr allerdings klarstellen, dass es wirklich keinen Anlass gibt, weil ihr etwas ausgefressen habt. Oder überrascht euren Freund mit einem leckeren besonderen Mahl. Er wird sich erkenntlich zeigen und auch eure Laune heben.

Den Fokus auf die Partnerschaft richten

Hier haben wir eine gute Überleitung. Denn wer das Leben wieder lieben lernen möchte, wird das nur schwer alleine erreichen, sondern nur, wenn er auch sein Umfeld und seine sozialen Kontakte positiver gestaltet. Es gilt also, etwas weniger zu arbeiten, sondern den Fokus mehr auf die Partnerschaft und die Familie zu richten. Denn dies sind die Dinge, die wirklich im Leben zählen, wie jeder Mensch sagen kann, der am Ende des Lebens Bilanz zieht? Denn an was wird man sich lieber erinnern wollen, auf was wird man stolzer sein? 14 Stunden durchweg gearbeitet zu haben, im Mai 2015 einmal 1.000 Euro mehr verdient und dafür auf Kinder verzichtet zu haben oder im Mai 2014 bei der Geburt des Nachwuchses dabei gewesen zu sein? Seine Tochter oder seinen Sohn aufwachsen gesehen zu haben oder nächtelang sinnlos in Clubs das kurzfristige Vergnügen gesucht zu haben? Genau, also nehmt eure Partnerin mal wieder in den Arm, es ist erfüllender als ein 14-Stunden-Tag im Büro oder eine Nacht im Club.

Macht euch eure Wünsche und Bedürfnisse klar und kommuniziert sie – auch im Bett

Und sorgt dafür, dass es auch im Bett läuft, denn ein funktionierendes Sexualleben steigert die Lebensqualität. Lasst den Stress hinter euch und macht es euch mit euren Partnern im Bett gemütlich. Oder im Auto oder am Strand. Aber lasst euch nicht erwischen. Wenn sich eure Wünsche und Bedürfnisse im Bett im Laufe der Zeit geändert haben, dann kommuniziert dies. Das ist ganz natürlich und euer Partner wird es verstehen. Und jeder probiert wohl gern einmal etwas Neues aus. Wenn der Stress etwa die Arbeit noch akut ist und ihr deswegen keine Erektion bekommt, helfen Viagra, Cialis oder Levitra, wieder in den Genuss von Geschlechtsverkehr zu kommen. Aber nur nach Rücksprache mit dem Arzt. Dann klappt es auch bald wieder im Bett und ihr bekommt einen klaren Kopf.

Pläne schmieden…

Es ist ein Unterschied, einfach in den Tag hinein zu leben oder dem Leben Struktur zu geben und auf etwas hin zu arbeiten. Wer Pläne macht, schafft sich Perspektiven und damit einen Sinn im Leben. Und Menschen, die Pläne und Ziele im Leben haben, sind glücklicher, da diese dem Leben mehr Gewicht geben. Vor allem, wenn die Pläne wirklich sinnvoll sind und der Umwelt und der Nachwelt in Erinnerung bleiben. Wie gesagt, durchtanzte Nächte in Clubs sorgen für eine kurzweilige Befriedigung, die jedoch nicht nachhaltig ist. Ein Haus zu bauen, einen Baum zu pflanzen und ein Kind zu zeugen, ist da schon weit befriedigender. Oder sich zu engagieren, den Menschen zu helfen.

…und auch umsetzen

Pläne wollen allerdings nicht nur geschmiedet, sondern auch umgesetzt werden. Denn wenn diese Pläne und Vorhaben erfüllt werden, ist man stolz auf den Erfolg und ist erfreut, etwas geleistet zu haben und daran gewachsen zu sein. Zudem genießt man die bewundernden und anerkennenden Blicke des Umfeldes. Klar, Pläne und Ziele bergen auch das Risiko, daran zu scheitern. Und Scheitern zieht herunter. Doch dies gehört zum Leben und wird weniger schlimm, wenn man sich dies bewusst macht. Und wer sich klar macht, dass man immer scheitern kann, ist umso stolzer, wenn sich der Erfolg schließlich einstellt.

Etwas Neues lernen

Dieser Stolz stellt sich vor allem ein, wenn man etwas Neues lernt. Was kann befriedigender sein, als wenn man sich nach Wochen intensiven Lernens endlich in einer fremden Sprache unterhalten oder einen nicht synchronisierten Film schauen und verstehen zu können? Oder wenn man sich einfach hinsetzen und ein Lied auf einem Instrument spielen kann? Und nichts ist schöner, als mit dem Pinsel ganz eigene Wunderwelten zu schaffen. Denkt daran, man lernt niemals im Leben aus. Dies klingt anstrengend, ist es vielleicht auch, aber genau deswegen umso befriedigender, wenn sich der Erfolg einstellt. Ihr habt nur ein Leben. Lernt es wieder zu lieben und zu genießen.

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